Kleine-Levin-Syndrom
Beim Kleinen-Levin-Syndrom kommt es in Anfällen zu ausgeprägter Tages-Schläfrigkeit, die häufig mehrere Tage anhalten kann. Typisch sind zusätzlich ein veränderter Gemütszustand oder auffälliges Verhalten sowie mitunter eine gesteigerte Nahrungs- und/oder Trinkaufnahme. Die Ursache ist meist unbekannt (idiopathisch), daher kann es zu wiederholten Episoden kommen, zwischen denen die Betroffenen häufig weitgehend beschwerdefrei sind. Die Diagnose erfolgt meist durch Anamnese und Ausschluss anderer Ursachen für Schlafstörungen (z. B. Schlafapnoe, Epilepsie, Stoffwechsel- oder psychiatrische Erkrankungen), oft mit neurologischer und schlafmedizinischer Abklärung. Eine spezifische Heilung ist nicht standardisiert; in der Praxis werden je nach Einzelfall symptomorientierte Maßnahmen und ggf. medikamentöse Therapieversuche eingesetzt, geleitet durch Fachärzte.
Wann sollten Sie zum Arzt?
Bei neu auftretender, ungewöhnlich starker Schläfrigkeit über mehrere Stunden bis Tage oder bei deutlichen Verhaltensänderungen sollte zeitnah ärztliche Abklärung erfolgen. Notfallmäßig (112) ist es, wenn Bewusstseinsstörungen, Atemprobleme oder schwere neurologische Symptome auftreten; bei nicht-akuten Sorgen ist 116117 für den ärztlichen Bereitschaftsdienst zu nutzen.
Behandler für Kleine-Levin-Syndrom
592 insgesamtDr. med Baris Sahin
Facharzt für Urologie
Dr. Altmann
Facharzt für Neurologie
Dr. med. Christiane Sachse
Facharzt für Urologie
Dr. med. Stefan Prollius Urologie
Facharzt für Urologie
Dr. D. Händel
Facharzt für Urologie
Dr. Holger Liermann
Facharzt für Urologie
Dr. med. Nadja Kassim
Facharzt für Psychiatrie
Dr. med. Kathrin Görmer
Facharzt für Neurologie
Dr. Joachim Schaal - Ines Neuschulz
Facharzt für Psychiatrie
Dr. med. Roland Distl
Facharzt für Psychiatrie
Dr. med Jacqueline Herholz
Facharzt für Urologie
Dr. med. Jörg Lebentrau
Facharzt für Urologie
Praxen, die Kleine-Levin-Syndrom behandeln
1.628 insgesamtÄrztehaus am Tempelhofer Hafen
Klinik für Neurologie
MVZ Windscheidstraße
HELIOS Medical Center Berlin-Weißensee
Ärztehaus
Medizinisches Versorgungszentrum am Alexianer St. Joseph-Krankenhaus Berlin-Weißensee
Häufige Fragen
Wie unterscheidet sich das Kleine-Levin-Syndrom von normaler Müdigkeit?
Beim Kleinen-Levin-Syndrom treten wiederkehrende Anfälle mit sehr starker, anhaltender Schläfrigkeit auf. Häufig bestehen zusätzlich Verhaltens- oder Wesensveränderungen sowie mitunter eine gesteigerte Nahrungsaufnahme.
Wie wird die Diagnose gestellt?
Zunächst wird die Krankengeschichte erfasst und andere häufige Ursachen für Schlafstörungen werden ausgeschlossen. Dazu können neurologische Untersuchungen sowie schlafmedizinische Tests erforderlich sein.
Gibt es eine Behandlung?
Eine allgemein standardisierte Heilung ist nicht etabliert. Die Therapie ist in der Regel symptomorientiert und kann je nach Verlauf medikamentöse Ansätze umfassen.