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Kleine-Levin-Syndrom

Beim Kleinen-Levin-Syndrom kommt es in Anfällen zu ausgeprägter Tages-Schläfrigkeit, die häufig mehrere Tage anhalten kann. Typisch sind zusätzlich ein veränderter Gemütszustand oder auffälliges Verhalten sowie mitunter eine gesteigerte Nahrungs- und/oder Trinkaufnahme. Die Ursache ist meist unbekannt (idiopathisch), daher kann es zu wiederholten Episoden kommen, zwischen denen die Betroffenen häufig weitgehend beschwerdefrei sind. Die Diagnose erfolgt meist durch Anamnese und Ausschluss anderer Ursachen für Schlafstörungen (z. B. Schlafapnoe, Epilepsie, Stoffwechsel- oder psychiatrische Erkrankungen), oft mit neurologischer und schlafmedizinischer Abklärung. Eine spezifische Heilung ist nicht standardisiert; in der Praxis werden je nach Einzelfall symptomorientierte Maßnahmen und ggf. medikamentöse Therapieversuche eingesetzt, geleitet durch Fachärzte.

Wann sollten Sie zum Arzt?

Bei neu auftretender, ungewöhnlich starker Schläfrigkeit über mehrere Stunden bis Tage oder bei deutlichen Verhaltensänderungen sollte zeitnah ärztliche Abklärung erfolgen. Notfallmäßig (112) ist es, wenn Bewusstseinsstörungen, Atemprobleme oder schwere neurologische Symptome auftreten; bei nicht-akuten Sorgen ist 116117 für den ärztlichen Bereitschaftsdienst zu nutzen.

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Häufige Fragen

Wie unterscheidet sich das Kleine-Levin-Syndrom von normaler Müdigkeit?

Beim Kleinen-Levin-Syndrom treten wiederkehrende Anfälle mit sehr starker, anhaltender Schläfrigkeit auf. Häufig bestehen zusätzlich Verhaltens- oder Wesensveränderungen sowie mitunter eine gesteigerte Nahrungsaufnahme.

Wie wird die Diagnose gestellt?

Zunächst wird die Krankengeschichte erfasst und andere häufige Ursachen für Schlafstörungen werden ausgeschlossen. Dazu können neurologische Untersuchungen sowie schlafmedizinische Tests erforderlich sein.

Gibt es eine Behandlung?

Eine allgemein standardisierte Heilung ist nicht etabliert. Die Therapie ist in der Regel symptomorientiert und kann je nach Verlauf medikamentöse Ansätze umfassen.