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Kleinwuchs

Kleinwuchs ist ein nicht der Norm entsprechendes, geringeres Körperlängenwachstum. Er kann unterschiedliche Ursachen haben, zum Beispiel genetische Veranlagung, Hormonstörungen (etwa Störungen der Wachstumshormone), chronische Erkrankungen oder seltenere angeborene Syndromformen. Häufige Hinweise sind eine deutlich verminderte Körperlänge im Vergleich zu Gleichaltrigen sowie eine veränderte Wachstumsrate. Die Diagnose erfolgt meist durch wiederholte Längenmessungen, Wachstumskurven, körperliche Untersuchung sowie Bestimmung von Laborwerten und gegebenenfalls bildgebenden Verfahren; manchmal sind spezielle Hormontests oder genetische Diagnostik sinnvoll. Die Behandlung richtet sich nach der Ursache und kann von Beobachtung und Therapie der Grunderkrankung bis hin zu hormonellen Maßnahmen reichen.

Wann sollten Sie zum Arzt?

Ein Arzt sollte aufgesucht werden, wenn die Körperlänge deutlich unter dem altersgerechten Bereich liegt oder die Wachstumsrate auffällig langsam ist, besonders bei Kindern im Verlauf mehrerer Monate. Auch bei Verzögerung der Pubertät, starken Beschwerden oder Verdacht auf eine zugrunde liegende Erkrankung sollte zeitnah abgeklärt werden. Bei akuten schweren Symptomen oder Notfällen gilt: 112 anrufen; bei dringenden, aber nicht lebensbedrohlichen Anliegen 116117 kontaktieren.

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Häufige Fragen

Woran erkennt man Kleinwuchs bei Kindern am besten?

Entscheidend sind Verlauf und Vergleich mit Wachstumskurven: wiederholte Längenmessungen über die Zeit zeigen, ob die Wachstumsrate auffällig langsam ist.

Kann Kleinwuchs durch eine behandelbare Ursache entstehen?

Ja, häufig kommen behandelbare Ursachen infrage, etwa hormonelle Störungen oder chronische Erkrankungen. Eine genaue Abklärung ist wichtig, bevor eine Therapie geplant wird.

Welche Untersuchungen erwarten Betroffene typischerweise?

Üblich sind körperliche Untersuchung, Wachstumskurven, Blut- und ggf. Hormontests sowie in Einzelfällen bildgebende Diagnostik oder genetische Untersuchungen.