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Kniefehlstellung

Kniefehlstellungen sind anatomische Abweichungen der Beinachse, zum Beispiel X- oder O-Beine, die angeboren sein können oder sich im Laufe der Entwicklung entwickeln. Typische Symptome sind Schmerzen bei Belastung, ein „Schiefstand“-Gefühl, Ermüdung der Beine sowie Bewegungseinschränkungen; manchmal wird auch ein auffälliges Gangbild bemerkt. Die Diagnose erfolgt meist durch körperliche Untersuchung, Gang- und Standanalyse sowie bildgebende Verfahren wie Röntgen, häufig mit Ermittlung der Achsenverhältnisse. Die Behandlung richtet sich nach Ursache und Ausmaß und kann konservative Maßnahmen wie Physiotherapie, gezieltes Training und ggf. Schuheinlagen umfassen; in bestimmten Fällen kommen Orthesen oder operative Korrekturen in Betracht.

Wann sollten Sie zum Arzt?

Bei neu auftretender oder deutlich zunehmender Kniefehlstellung, anhaltenden Schmerzen oder deutlicher Funktionsbeeinträchtigung sollte zeitnah ärztliche Abklärung erfolgen. Bei starken, plötzlich einsetzenden Schmerzen, deutlicher Schwellung, Fieber oder einem nicht belastbaren Knie ist umgehend Hilfe nötig; im Notfall 112, bei dringenden Fragen 116117.

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Häufige Fragen

Welche Folgen kann eine Kniefehlstellung haben?

Durch die ungleichmäßige Belastung können Beschwerden zunehmen und der Gelenkverschleiß (Arthrose) langfristig begünstigt werden. Je früher die Achse beurteilt wird, desto eher kann gegengesteuert werden.

Wie wird eine Kniefehlstellung festgestellt?

Üblicherweise erfolgen eine Untersuchung von Stand und Gang sowie Messungen der Beinachse. Häufig wird zusätzlich ein Röntgenbild zur Beurteilung der Achsenverhältnisse genutzt.

Ist eine Behandlung immer operativ?

Nein. Oft sind zuerst konservative Maßnahmen wie Physiotherapie und ggf. Einlagen oder Orthesen möglich. Eine Operation wird meist nur bei ausgeprägten Fehlstellungen oder anhaltenden Problemen erwogen.