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Kniegelenksarthrose

Kniegelenksarthrose (ICD-10 M17) bezeichnet den Verschleiß bzw. Abbau der knorpeligen Gelenkflächen im Kniegelenk. Häufig treten belastungsabhängige Schmerzen auf, die mit der Zeit stärker werden können, außerdem Steifigkeit nach Ruhephasen, Schwellungsgefühl sowie eingeschränkte Beweglichkeit. Gelegentlich kommt es zu Reibegeräuschen („Krachen“) und Instabilitätsgefühl. Die Diagnose erfolgt meist durch Anamnese und körperliche Untersuchung; bildgebend werden häufig Röntgenaufnahmen genutzt, um den Gelenkspalt und Veränderungen zu beurteilen. Die Behandlung umfasst in der Regel Bewegungstherapie/Physiotherapie, Gewichtsmanagement, Schmerztherapie (z. B. mit Medikamenten nach ärztlicher Einschätzung) und bei Bedarf konservative Hilfen; in fortgeschrittenen Fällen können weitere orthopädische Verfahren diskutiert werden.

Wann sollten Sie zum Arzt?

Bei anhaltenden oder zunehmenden Knieschmerzen, deutlicher Morgen- oder Ruhesteifigkeit oder zunehmend eingeschränkter Gehfähigkeit sollte ärztlicher Rat eingeholt werden. Sofortige Abklärung ist nötig, wenn starke Schmerzen plötzlich auftreten, das Knie stark anschwillt, heiß/rot wird, Fieber hinzukommt oder eine nicht mögliche Belastung besteht. Bei akuter Gefahr oder schweren Beschwerden ist 112 zu wählen; bei dringendem, aber nicht lebensbedrohlichem Problem kann 116117 genutzt werden.

Behandler für Kniegelenksarthrose

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Praxen, die Kniegelenksarthrose behandeln

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Häufige Fragen

Wodurch entstehen die Schmerzen bei Kniegelenksarthrose?

Durch den Knorpelverschleiß kommt es zu Belastungs- und Reizreaktionen im Gelenk. Das kann Schmerzen besonders bei Bewegung und Belastung sowie Steifigkeit nach Ruhephasen verursachen.

Welche Untersuchungen werden zur Diagnose durchgeführt?

Ärztinnen und Ärzte erheben die Beschwerden und untersuchen das Knie. Oft werden Röntgenbilder verwendet, um typische Veränderungen des Gelenks zu beurteilen.

Welche Behandlung hilft typischerweise am besten?

Häufig steht eine Kombination aus regelmäßiger Bewegungstherapie, Physiotherapie und passenden Hilfen im Vordergrund. Schmerzmittel und weitere Maßnahmen werden je nach Schweregrad individuell entschieden.