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Knochenbruch

Ein Knochenbruch ist eine Beschädigung des Knochens nach Gewalteinwirkung oder Sturz. Typische Symptome sind starke Schmerzen, Schwellung, Blutergüsse, eine eingeschränkte Beweglichkeit und häufig eine Fehlstellung oder Instabilität. Je nach Bruch kann auch Gefühlsstörungen oder Durchblutungsprobleme auftreten. Die Diagnose erfolgt meist durch körperliche Untersuchung und bildgebende Verfahren wie Röntgen; bei unklaren Befunden können weitere Untersuchungen nötig sein. Die Behandlung reicht von Ruhigstellung mit Schiene oder Gips bis zu einer operativen Versorgung, abhängig von Art, Lage und Stabilität des Bruchs. Zusätzlich werden Schmerztherapie und eine anschließende Rehabilitation zur Wiederherstellung der Funktion eingesetzt.

Wann sollten Sie zum Arzt?

Bei starken Schmerzen, sichtbarer Fehlstellung, zunehmender Schwellung oder Verdacht auf offene Verletzungen sollte umgehend ärztliche Abklärung erfolgen. Ebenso dringend ist das Aufsuchen von Hilfe bei Taubheit, anhaltenden Gefühlsstörungen, blasser/kalter Extremität oder wenn die Verletzung nach einem schweren Unfall entstanden ist. Bei akuter Gefahr oder starken Beeinträchtigungen kann der Notruf 112 gewählt werden; bei nicht lebensbedrohlichen Fällen hilft 116117 zur medizinischen Einschätzung.

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Häufige Fragen

Woran lässt sich ein Knochenbruch erkennen?

Typisch sind starke Schmerzen, Schwellung und Blutergüsse sowie eine eingeschränkte Beweglichkeit. Eine sichere Diagnose ist meist nur durch Bildgebung wie Röntgen möglich.

Muss ein Knochenbruch immer operiert werden?

Nicht in jedem Fall. Viele Brüche können durch Ruhigstellung (z. B. Schiene oder Gips) behandelt werden, während instabile oder fehlgestellte Brüche häufiger operativ versorgt werden.

Wie lange dauert es, bis ein Knochenbruch verheilt?

Die Heilungsdauer ist je nach Knochen, Bruchart und Behandlung unterschiedlich. Häufig dauert die Wiederherstellung über mehrere Wochen bis Monate, begleitet durch Schonung und Rehabilitation.