behandlerfinden
Alle Erkrankungen

Körperdysmorphe Störung

Die Körperdysmorphe Störung (ICD-10 F45.2) ist eine psychische Erkrankung, bei der Betroffene sich wiederholt mit dem eigenen Aussehen beschäftigen und diese wahrgenommenen Mängel als sehr bedeutsam erleben. Typisch sind starke Grübelschleifen, häufiges Prüfen des Körpers im Spiegel oder Vermeidung sozialer Situationen, teils auch wiederholtes Aufsuchen von Behandlungen wie Kosmetik oder medizinischen Eingriffen in der Hoffnung auf „Verbesserung“. Die Diagnose erfolgt durch eine ärztliche oder psychotherapeutische Abklärung nach Symptomen und Belastung sowie dem Ausschluss anderer Ursachen. Üblicherweise helfen Psychotherapie, insbesondere kognitiv-verhaltenstherapeutische Ansätze, sowie in einigen Fällen begleitende medikamentöse Behandlung.

Wann sollten Sie zum Arzt?

Ärztliche oder psychotherapeutische Hilfe sollte gesucht werden, wenn die Beschäftigung mit dem Aussehen stark belastet, das tägliche Leben einschränkt oder zwanghaftes Verhalten häufig auftritt. Bei akuter Selbstgefährdung oder schweren Krisen ist umgehend Hilfe nötig: In Notfällen 112, bei dringenden, aber nicht lebensbedrohlichen Anliegen 116117.

Behandler für Körperdysmorphe Störung

440 insgesamt
Alle 440 Behandler anzeigen

Praxen, die Körperdysmorphe Störung behandeln

1.599 insgesamt
Alle 1.599 Praxen anzeigen

Häufige Fragen

Woran erkennt man eine Körperdysmorphe Störung?

Typisch sind wiederkehrende starke Sorgen über das eigene Aussehen, anhaltender Leidensdruck und häufiges Kontroll- oder Vermeidungsverhalten, das das Leben deutlich beeinträchtigt.

Welche Behandlung ist üblich?

Oft wird Psychotherapie, besonders kognitiv-verhaltenstherapeutische Therapie, eingesetzt. Zusätzlich können je nach Situation Medikamente erwogen werden.

Müssen medizinische Eingriffe die Beschwerden verbessern?

Medizinische oder kosmetische Maßnahmen können die zugrunde liegende Störung nicht zuverlässig beheben. Häufig ist stattdessen eine psychotherapeutische Behandlung entscheidend.