Körperdysmorphe Störung
Die Körperdysmorphe Störung (ICD-10 F45.2) ist eine psychische Erkrankung, bei der Betroffene sich wiederholt mit dem eigenen Aussehen beschäftigen und diese wahrgenommenen Mängel als sehr bedeutsam erleben. Typisch sind starke Grübelschleifen, häufiges Prüfen des Körpers im Spiegel oder Vermeidung sozialer Situationen, teils auch wiederholtes Aufsuchen von Behandlungen wie Kosmetik oder medizinischen Eingriffen in der Hoffnung auf „Verbesserung“. Die Diagnose erfolgt durch eine ärztliche oder psychotherapeutische Abklärung nach Symptomen und Belastung sowie dem Ausschluss anderer Ursachen. Üblicherweise helfen Psychotherapie, insbesondere kognitiv-verhaltenstherapeutische Ansätze, sowie in einigen Fällen begleitende medikamentöse Behandlung.
Wann sollten Sie zum Arzt?
Ärztliche oder psychotherapeutische Hilfe sollte gesucht werden, wenn die Beschäftigung mit dem Aussehen stark belastet, das tägliche Leben einschränkt oder zwanghaftes Verhalten häufig auftritt. Bei akuter Selbstgefährdung oder schweren Krisen ist umgehend Hilfe nötig: In Notfällen 112, bei dringenden, aber nicht lebensbedrohlichen Anliegen 116117.
Behandler für Körperdysmorphe Störung
440 insgesamtDr. Altmann
Facharzt für Neurologie
Dr. med. Elke Schumacher
Facharzt für Kinder- und Jugendpsychiatrie
Dr. med. Nadja Kassim
Facharzt für Psychiatrie
Dr. med. Kathrin Görmer
Facharzt für Neurologie
Dr. Joachim Schaal - Ines Neuschulz
Facharzt für Psychiatrie
Dr. Mungee
Facharzt für Psychiatrie
Dr. med. Roland Distl
Facharzt für Psychiatrie
Dr. Scherf
Facharzt für Behavior
Dr. med. Kühn
Facharzt für Psychiatrie & Psychotherapie
Dr. med. Katrin Miltkau
Facharzt für Psychiatrie
Dipl. Psych. Birgit Mende
Facharzt für Psychiatrie
Dr. Jaber
Facharzt für Akupunktur
Praxen, die Körperdysmorphe Störung behandeln
1.599 insgesamtÄrzte Zentrum Köpenick
Psychiatrische Institutsambulanz
Medizinisches Versorgungszentrum am Alexianer St. Joseph-Krankenhaus Berlin-Weißensee
MVZ psychische Gesundheit
Panomarana Klinik
Praxis für Kinder- und Jugendlichenpsychotherapie
Häufige Fragen
Woran erkennt man eine Körperdysmorphe Störung?
Typisch sind wiederkehrende starke Sorgen über das eigene Aussehen, anhaltender Leidensdruck und häufiges Kontroll- oder Vermeidungsverhalten, das das Leben deutlich beeinträchtigt.
Welche Behandlung ist üblich?
Oft wird Psychotherapie, besonders kognitiv-verhaltenstherapeutische Therapie, eingesetzt. Zusätzlich können je nach Situation Medikamente erwogen werden.
Müssen medizinische Eingriffe die Beschwerden verbessern?
Medizinische oder kosmetische Maßnahmen können die zugrunde liegende Störung nicht zuverlässig beheben. Häufig ist stattdessen eine psychotherapeutische Behandlung entscheidend.