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Konjunktivitis

Die Konjunktivitis (H10) ist eine Entzündung der Bindehaut, also der dünnen Gewebeschicht, die das Weiße des Auges und die Innenseite der Lider auskleidet. Typische Symptome sind gerötete Augen, Brennen oder Fremdkörpergefühl, vermehrtes Tränen, je nach Ursache auch eitriger oder wässriger Ausfluss sowie verklebte Lider. Häufig kommt es außerdem zu Lichtempfindlichkeit. Die Diagnose erfolgt meist durch die Anamnese und den Blick auf die Augen; je nach Verlauf kann ein Abstrich oder eine Abklärung der Ursache (z. B. allergisch) erwogen werden. Die Behandlung reicht von symptomatischer Therapie (z. B. befeuchtende Augentropfen) bis zu gezielten Maßnahmen wie antiallergischen Tropfen bei Allergie oder antibiotischen Tropfen bei bakterieller Ursache.

Wann sollten Sie zum Arzt?

Bei starken Schmerzen, ausgeprägter Lichtempfindlichkeit, deutlicher Sehverschlechterung oder wenn ein Kontaktlinsenträger betroffen ist, sollte umgehend ärztliche Abklärung erfolgen. Auch bei Verdacht auf eine ernstere Ursache (z. B. nach Verletzung oder Chemikalienkontakt) ist eine sofortige Untersuchung wichtig. In Notfällen ist der Notruf 112 zu wählen; für dringende, aber nicht lebensbedrohliche Probleme kann 116117 genutzt werden.

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Häufige Fragen

Ist eine Bindehautentzündung ansteckend?

Vor allem virale und bakterielle Konjunktivitiden können ansteckend sein, besonders bei engem Kontakt. Hygiene, Händewaschen und kein gemeinsames Benutzen von Handtüchern helfen.

Wie lange dauert eine Konjunktivitis?

Der Verlauf hängt von der Ursache ab. Allergische Beschwerden bessern sich oft rasch nach Allergenvermeidung, während infektiöse Formen mehrere Tage bis etwa eine bis zwei Wochen dauern können.

Dürfen Kontaktlinsen weiter getragen werden?

In der Regel sollten Kontaktlinsen bis zur Abheilung nicht getragen werden, um Komplikationen zu vermeiden. Bei Kontaktlinsenträgern ist eine frühzeitige ärztliche Abklärung besonders sinnvoll.