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Konvergenzinsuffizienz

Konvergenzinsuffizienz ist eine Störung der Augenbewegung, bei der die Augen beim Blick in die Nähe nicht zuverlässig genügend zusammengeführt werden (Konvergenz). Betroffene berichten typischerweise über Doppelbilder oder verschwommenes Sehen bei Nahaufgaben, schnelle Ermüdung der Augen, Kopfschmerzen, Druckgefühl hinter den Augen oder Schwierigkeiten beim Lesen und Konzentrieren. Häufig zeigt sich die Problematik besonders beim längeren Arbeiten am Bildschirm oder beim Lesen. Die Diagnose erfolgt meist durch augenärztliche oder orthoptische Untersuchungen der Augenstellung und -beweglichkeit. Die Behandlung umfasst häufig Sehtherapie/Übungen zur Verbesserung der Konvergenz; in manchen Fällen werden optische Hilfen oder passende Brillen-/Prismenkorrekturen geprüft.

Wann sollten Sie zum Arzt?

Bei anhaltenden Beschwerden bei Naharbeit oder neu auftretenden Doppelbildern sollte eine augenärztliche Abklärung erfolgen. Sofortige Notfallversorgung ist erforderlich, wenn plötzlich starke Sehstörungen, einseitige Lähmungszeichen, starke Kopfschmerzen oder neurologische Symptome hinzukommen (bei akuter Gefahr 112, bei nicht akuten Problemen 116117).

Behandler für Konvergenzinsuffizienz

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Praxen, die Konvergenzinsuffizienz behandeln

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Häufige Fragen

Woran erkennt man eine Konvergenzinsuffizienz?

Typisch sind Beschwerden bei Naharbeit wie Doppelbilder, verschwommenes Sehen, schnelle Augenermüdung und Kopfschmerzen. Eine Untersuchung der Augenstellung und der Konvergenz ist dafür entscheidend.

Wie wird die Konvergenzinsuffizienz behandelt?

Häufig werden Sehtherapie und gezielte Übungen empfohlen, um die Konvergenzleistung zu verbessern. Gegebenenfalls werden optische Hilfen wie Prismen oder eine passende Korrektur geprüft.

Muss sofort gehandelt werden?

Nicht jede Sehbeschwerde ist ein Notfall, aber bei plötzlichem starken Sehverlust oder neuen neurologischen Symptomen sollte umgehend ärztliche Hilfe in Anspruch genommen werden.