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Korrigierte Transposition der großen Arterien

Die korrigierte Transposition der großen Arterien ist eine angeborene Herzfehlbildung, bei der die Kammern und Blutflüsse in der Funktion teilweise „ausgeglichen“ sind, sodass der Körperfluss häufig zunächst ausreichend sein kann. Dennoch kann es im Verlauf zu Problemen kommen, etwa Herzrhythmusstörungen durch eine veränderte Reizleitung sowie Belastungsbeschwerden durch eine spätere Überlastung der jeweils zuständigen Herzkammer. Typische Symptome können Leistungsminderung, Atemnot, Herzstolpern oder Schwindel sein. Die Diagnose erfolgt meist durch Echokardiografie und EKG, ergänzend häufig durch MRT/CT und ggf. Belastungs- oder Rhythmusdiagnostik. Die Behandlung richtet sich nach den Beschwerden und umfasst je nach Situation medikamentöse Rhythmus- oder Herztherapie, regelmäßige Kontrollen und bei bestimmten Befunden auch Interventionen oder operative Maßnahmen.

Wann sollten Sie zum Arzt?

Bei neu auftretender oder zunehmender Atemnot, wiederholtem Schwindel, Ohnmacht, anhaltendem Herzrasen oder spürbaren starken Rhythmusstörungen sollte zeitnah ärztliche Abklärung erfolgen. Bei akuten, schweren Symptomen wie Brustschmerz, starker Luftnot oder Bewusstlosigkeit ist sofort der Notruf zu wählen (112). Für dringende, aber nicht lebensbedrohliche Fragen ist der ärztliche Bereitschaftsdienst unter 116117 erreichbar.

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Häufige Fragen

Welche Beschwerden sind bei dieser Fehlbildung häufig?

Häufig können Herzrhythmusstörungen oder eine verminderte Belastbarkeit auftreten. Manchmal bestehen jedoch auch lange Zeit nur wenige oder unspezifische Beschwerden.

Wie wird die Erkrankung festgestellt?

Meist durch Echokardiografie und EKG. Je nach Befund werden weitere Untersuchungen wie Herzdaten durch MRT/CT oder Rhythmusdiagnostik ergänzt.

Ist die Erkrankung vollständig heilbar?

Das weitere Vorgehen hängt vom individuellen Verlauf und den Begleitproblemen ab. Eine Heilung ist nicht in jedem Fall möglich, häufig stehen aber Kontrolle, Behandlung der Rhythmusstörungen und Anpassung der Therapie im Vordergrund.