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Kraurose

Kraurose ist eine chronische, häufig schleichend verlaufende Erkrankung der äußeren weiblichen Genitalien. Typische Beschwerden sind anhaltender Juckreiz, Brennen oder Schmerzen, häufig mit trockener, dünner wirkender Haut und möglichen Einrissen oder Verfärbungen. Die Diagnose erfolgt in der Regel durch eine ausführliche gynäkologische Untersuchung; zur Abklärung kann eine Gewebeprobe (Biopsie) sinnvoll sein, um andere Ursachen auszuschließen. Die Behandlung besteht meist aus einer konsequenten lokalen Therapie, häufig mit entzündungshemmenden Salben; zusätzlich sind begleitende Haut- und Pflegeempfehlungen sowie regelmäßige Kontrollen üblich.

Wann sollten Sie zum Arzt?

Bei anhaltendem oder starkem Juckreiz, Brennen oder sichtbaren Hautveränderungen im Genitalbereich sollte zeitnah ärztlicher Rat eingeholt werden. Wenn starke Schmerzen, Blutungen, offene Stellen oder rasche Verschlechterung auftreten, sollte unverzüglich medizinische Hilfe gesucht werden—im Notfall 112, ansonsten 116117.

Behandler für Kraurose

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Praxen, die Kraurose behandeln

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Häufige Fragen

Ist Kraurose ansteckend?

Kraurose gilt nicht als ansteckende Erkrankung. Sie entsteht typischerweise ohne Übertragungsweg von Person zu Person.

Welche Beschwerden sind typisch?

Häufig sind anhaltender Juckreiz, Brennen oder Schmerzen sowie trockene, dünne Haut mit möglichen Einrissen. Die Beschwerden können im Verlauf schwanken.

Wie wird die Diagnose gesichert?

Die Diagnose wird meist durch die gynäkologische Untersuchung gestellt. Zur Absicherung und zum Ausschluss anderer Ursachen kann eine Biopsie erfolgen.