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Krim-Kongo-Fieber

Das Krim-Kongo-Fieber ist eine durch das gleichnamige Virus verursachte Infektion. Typische Übertragungswege sind Zeckenstiche sowie der direkte Kontakt mit Blut oder Körperflüssigkeiten Erkrankter, etwa in medizinischen oder haushaltsnahen Situationen. Zu Beginn treten meist plötzliches hohes Fieber, starke Kopf- und Gliederschmerzen, Übelkeit/Erbrechen sowie Schwäche auf. Später können weitere Beschwerden hinzukommen, unter anderem Anzeichen einer Blutungsneigung oder Kreislaufprobleme. Die Diagnose erfolgt in der Regel über Laboruntersuchungen (z. B. Virusnachweis im Blut) und die ärztliche Beurteilung des Verlaufs. Eine kausale, spezifische Behandlung ist je nach Situation möglich, meist steht jedoch eine konsequente supportive Therapie (z. B. Flüssigkeitshaushalt, Überwachung von Organfunktionen) sowie strenge Infektionsschutzmaßnahmen im Vordergrund.

Wann sollten Sie zum Arzt?

Bei plötzlichem hohem Fieber, starken Krankheitszeichen und möglichem Zecken- oder Kontaktrisiko sollte umgehend ärztliche Hilfe gesucht werden. Besonders dringlich ist dies bei Symptomen wie Blutungen, starkem Krankheitsgefühl, Benommenheit oder Atem-/Kreislaufproblemen; in Notfällen ist 112 zu wählen, bei dringendem, aber nicht lebensbedrohlichem Verdacht 116117.

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Häufige Fragen

Wie wird das Krim-Kongo-Fieber übertragen?

Häufig erfolgt die Übertragung durch Zeckenstiche. Zudem kann es durch direkten Kontakt mit Blut oder Körperflüssigkeiten infizierter Personen zu Ansteckungen kommen.

Welche ersten Symptome sind typisch?

Typisch sind plötzliches hohes Fieber, starke Kopf- und Gliederschmerzen sowie Übelkeit oder Erbrechen. Je nach Verlauf können später auch Zeichen einer Blutungsneigung hinzukommen.

Wie wird die Erkrankung behandelt?

Die Behandlung erfolgt in der Regel im Krankenhaus und umfasst vor allem eine engmaschige Überwachung sowie unterstützende Maßnahmen. Zusätzlich können je nach Lage weitere spezifische Therapien erwogen werden.