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Krukenberg-Tumor

Ein Krukenberg-Tumor bezeichnet typischerweise Metastasen in den Eierstöcken, die von einem primären Krebsherd im Magen-Darm-Trakt oder seltener aus anderen Organen stammen. Häufig entstehen dabei tastbare Eierstockvergrößerungen, Bauch- oder Unterbauchschmerzen sowie Beschwerden durch Flüssigkeitsansammlung im Bauchraum (Aszites). Auch Gewichtsverlust, Übelkeit oder Veränderungen des Allgemeinzustands können vorkommen. Die Diagnose erfolgt meist über gynäkologische Untersuchung, bildgebende Verfahren (z. B. Ultraschall, CT/MRT) und eine Gewebeprobe zur Sicherung der Tumorart. Die Behandlung richtet sich nach dem Ursprung und Stadium; üblich sind Operation und anschließend systemische Krebstherapie (z. B. Chemotherapie) in Absprache mit dem onkologischen Team.

Wann sollten Sie zum Arzt?

Bei neu auftretenden oder anhaltenden Beschwerden wie zunehmenden Bauchschmerzen, sichtbarer Bauchzunahme, anhaltender Übelkeit oder Gewichtsverlust sollte zeitnah ärztliche Abklärung erfolgen. Bei starken, plötzlichen Beschwerden oder Anzeichen wie akuter Atemnot, Kreislaufproblemen oder starken Blutungen ist sofortige Hilfe nötig: in Notfällen 112, bei dringenden Fragen außerhalb des Notfalls 116117.

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Häufige Fragen

Woran erkennt man einen Krukenberg-Tumor?

Hinweise geben meist bildgebende Befunde und eine Eierstockvergrößerung. Die sichere Diagnose erfordert in der Regel eine Gewebeuntersuchung.

Ist ein Krukenberg-Tumor immer Eierstockkrebs?

Oft handelt es sich um Metastasen in den Eierstöcken, die von einem anderen Primärtumor ausgehen, häufig aus dem Magen-Darm-Trakt.

Welche Behandlung ist üblich?

Üblicherweise erfolgt eine Kombination aus Operation zur Entfernung der Tumormasse und anschließender systemischer Krebstherapie. Die genaue Vorgehensweise richtet sich nach Ursprung und Stadium.