Kyasanur-Wald-Fieber
Das Kyasanur-Wald-Fieber ist eine durch Zecken übertragene Infektionskrankheit, die durch ein Virus verursacht wird. Typisch sind Fieber, starke Kopf- und Gliederschmerzen, Übelkeit sowie allgemeines Krankheitsgefühl; bei manchen Betroffenen kann es zu Blutungsneigungen oder neurologischen Beschwerden kommen. Die Diagnose erfolgt in der Regel anhand der Krankengeschichte (Zeckenexposition in betroffenen Gebieten) und durch Laboruntersuchungen wie Virusnachweis oder serologische Tests. Eine spezifische, allgemein standardisierte Therapie ist nicht immer verfügbar; überwiegend stehen unterstützende Maßnahmen wie Flüssigkeitsgabe, Fiebersenkung und engmaschige ärztliche Überwachung im Vordergrund.
Wann sollten Sie zum Arzt?
Bei hohem Fieber, deutlicher Verschlechterung des Allgemeinzustands oder neu auftretenden neurologischen Symptomen sollte zeitnah ärztliche Hilfe in Anspruch genommen werden. Bei starken Blutungen, Bewusstseinsstörungen oder Atemnot ist sofort der Notruf zu wählen (112). Wenn die Lage unklar ist, kann auch der ärztliche Bereitschaftsdienst kontaktiert werden (116117).
Behandler für Kyasanur-Wald-Fieber
3 insgesamtDr. Michael Latzke
Facharzt für Allgemeinmedizin
Dr. med. Rudolf Raßhofer
Facharzt für Infektiologie
Dr. Ostendorf
Facharzt für Innere Medizin
Praxen, die Kyasanur-Wald-Fieber behandeln
30 insgesamtInfektiologie Ärzteforum Seestraße
Praxis an der Kulturbrauerei
Praxis Jessen & Kollegen
Dr. Michael Latzke
Arztpraxis Driesener Straße
Schwerpunktpraxis Mitte
Häufige Fragen
Wie wird das Kyasanur-Wald-Fieber übertragen?
Üblicherweise erfolgt die Übertragung durch den Stich infizierter Zecken. Eine Ansteckung von Mensch zu Mensch ist in der Regel nicht der typische Übertragungsweg.
Welche Symptome sind typisch?
Typisch sind plötzliches Fieber, starke Kopf- und Gliederschmerzen, Übelkeit und ein ausgeprägtes Krankheitsgefühl. Bei schweren Verläufen können zusätzliche Beschwerden auftreten.
Wie wird die Krankheit behandelt?
Die Behandlung ist meist unterstützend, zum Beispiel mit Flüssigkeit und Fiebersenkung sowie gegebenenfalls engmaschiger Überwachung. Das genaue Vorgehen hängt vom Schweregrad ab.