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LAMB-Syndrom

Das LAMB-Syndrom ist ein seltenes, genetisch bedingtes Krankheitsbild, bei dem bestimmte körperliche Entwicklungs- und Gewebeveränderungen auftreten können. Typische Hinweise sind u. a. Verfärbungen oder Veränderungen der Haut sowie Auffälligkeiten im Wachstum und in einzelnen Organen; gelegentlich können gutartige oder bösartige Tumoren im Verlauf eine Rolle spielen. Die Diagnose erfolgt in der Regel über die ärztliche Anamnese und Untersuchung, ergänzt durch bildgebende Verfahren, Laboruntersuchungen und häufig eine genetische Diagnostik. Die Behandlung richtet sich nach den betroffenen Beschwerden und kann je nach Befund Überwachung, symptomatische Therapie, operative Maßnahmen oder weitere onkologische Behandlungsansätze umfassen.

Wann sollten Sie zum Arzt?

Bei neuen, rasch zunehmenden Symptomen, starken Schmerzen, ungewöhnlichen Knoten/Schwellungen oder Blutungen sollte zeitnah ärztliche Abklärung erfolgen. Bei akuter Atemnot, starken neurologischen Ausfällen oder lebensbedrohlichen Zuständen ist der Notruf 112 zu wählen. In dringenden, aber nicht lebensbedrohlichen Fällen kann auch 116117 genutzt werden.

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Häufige Fragen

Woran erkennt man das LAMB-Syndrom typischerweise?

Es gibt keinen einzelnen eindeutigen Hinweis. Häufig ordnen Ärzte mehrere Auffälligkeiten zusammen und sichern die Diagnose durch genetische Tests.

Welche Untersuchungen sind zur Diagnose üblich?

Üblich sind körperliche Untersuchung, ggf. Bildgebung und Laborwerte sowie häufig eine genetische Diagnostik, um das Syndrom zu bestätigen.

Wie wird das LAMB-Syndrom behandelt?

Die Behandlung ist überwiegend bedarfs- und beschwerdeorientiert. Je nach Befunden können regelmäßige Kontrollen, symptomatische Therapie und bei Tumorverdacht weitere ärztliche Maßnahmen nötig sein.