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Lamelläre Ichthyose

Die lamelläre Ichthyose ist eine seltene genetische Erkrankung der Haut (ICD-10 Q80.2). Dabei bildet sich eine ausgeprägte, schuppige und oft dickschichtige Verhornung, die den natürlichen Schutz der Haut beeinträchtigt. Typisch sind großflächige Schuppen, trockene, gerötete oder rissige Haut sowie ein erhöhtes Risiko für Juckreiz und Hautinfektionen. Die Diagnose erfolgt meist klinisch anhand des Hautbildes und wird bei Bedarf durch dermatologische Untersuchungen und genetische Tests ergänzt. Die Behandlung zielt überwiegend auf die Pflege der Haut, das Lösen der Schuppen und die Reduktion von Entzündung ab, zum Beispiel durch keratolytische und feuchtigkeitsspendende Maßnahmen; ärztlich verordnete systemische Therapien können in ausgewählten Fällen erwogen werden.

Wann sollten Sie zum Arzt?

Bei starken Schmerzen, zunehmender Rötung, Nässen, Fieber oder Anzeichen einer Hautinfektion sollte zeitnah ärztliche Hilfe in Anspruch genommen werden. Auch bei deutlicher Verschlechterung, starken Rissen mit Blutungen oder Schwierigkeiten bei der Versorgung des Neugeborenen sollte ohne Verzögerung ärztlich abgeklärt werden. Bei akuten, lebensbedrohlichen Beschwerden ist der Notruf 112 zu wählen; bei dringenden, aber nicht lebensbedrohlichen Fragen kann 116117 genutzt werden.

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Häufige Fragen

Ist lamelläre Ichthyose heilbar?

In der Regel handelt es sich um eine chronische, genetisch bedingte Erkrankung. Ziel der Behandlung ist meist eine deutliche Verbesserung der Hautbeschwerden und eine Reduktion der Schuppenbildung.

Welche Symptome sind typisch?

Typisch sind stark verhornten, schuppige Hautareale, ausgeprägte Trockenheit sowie oft Rötung, Juckreiz oder Risse. Bei Betroffenen können außerdem Hautinfektionen häufiger auftreten.

Wie läuft die Behandlung gewöhnlich ab?

Üblich sind intensive Hautpflege und keratolytische bzw. feuchtigkeitsspendende Maßnahmen. Je nach Schweregrad können zusätzliche ärztliche Therapien erwogen werden; eine regelmäßige dermatologische Kontrolle ist wichtig.