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Laryngozele

Eine Laryngozele ist eine Erweiterung einer Ausstülpung im Bereich des Kehlkopfs (Larynx), die mit Luft, Schleim oder beiden gefüllt sein kann. Typische Beschwerden sind wechselnde Heiserkeit, ein pfeifendes Atemgeräusch, Räusperzwang, Husten oder das Gefühl eines Fremdkörpers im Hals. Je nach Lage können auch Schluckbeschwerden oder Atemnot auftreten. Die Diagnose erfolgt häufig durch HNO-Untersuchung, Spiegelung des Kehlkopfs sowie Bildgebung wie CT oder ergänzend Endoskopie; manchmal wird der Inhalt beurteilt. Die Behandlung richtet sich nach Größe und Beschwerden und reicht von Beobachtung bis zu konservativen Maßnahmen oder operativer Entfernung/Drainage; ein Notfall liegt bei akuter Atemnot vor.

Wann sollten Sie zum Arzt?

Bei anhaltender Heiserkeit, pfeifender Atmung, zunehmenden Schluckbeschwerden oder tastbarer Schwellung im Hals sollte zeitnah ärztliche Abklärung erfolgen. Bei akuter Atemnot, stärker werdendem Stridor oder Zeichen von Erstickungsgefahr ist sofort ein Notdienst zu kontaktieren (112) bzw. bei nicht lebensbedrohlichen Notfällen 116117. Bis zur Abklärung sollte die Belastung reduziert werden.

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Häufige Fragen

Woran wird eine Laryngozele typischerweise erkannt?

Eine Laryngozele wird meist durch eine HNO-Untersuchung und einen Blick auf den Kehlkopf erkannt. Häufig ergänzen Bildgebung wie CT und gegebenenfalls Endoskopie die Diagnose.

Welche Beschwerden können auftreten?

Häufig sind Heiserkeit, Husten, Räuspern oder pfeifende Atmung. Je nach Ausdehnung können auch Schluckprobleme oder Atembeschwerden hinzukommen.

Ist eine Behandlung immer nötig?

Nicht in jedem Fall. Die Therapie richtet sich nach Größe und Beschwerden und kann von Beobachtung über konservative Maßnahmen bis zur Operation reichen.