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Leberversagen

Leberversagen liegt vor, wenn die Leber in ihrer Funktion stark eingeschränkt ist, beispielsweise durch schwere Entzündungen, Vergiftungen, Durchblutungsstörungen oder fortgeschrittene chronische Lebererkrankungen. Typische Anzeichen können Gelbsucht, Übelkeit, Müdigkeit, Appetitverlust, Schwellungen (Ödeme), Blutungsneigung sowie Verwirrtheit oder Benommenheit (hepatische Enzephalopathie) sein. Häufig werden zur Diagnose Blutuntersuchungen (Leberwerte, Gerinnung, Bilirubin), Tests zur Ursache und ggf. bildgebende Verfahren (z. B. Ultraschall) eingesetzt. Die Behandlung hängt von der Ursache ab und reicht von medikamentöser Therapie bis zur Notfallbehandlung; in schweren Fällen kann eine Intensivtherapie und die Prüfung einer Lebertransplantation erforderlich sein.

Wann sollten Sie zum Arzt?

Bei Anzeichen wie Gelbsucht, starker Verschlechterung des Allgemeinzustands, Verwirrtheit, starken Blutungen oder zunehmender Benommenheit sollte umgehend ärztliche Hilfe gesucht werden. Im Notfall ist der Rettungsdienst unter 112 zu kontaktieren. Wenn kein unmittelbarer Notfall vorliegt, kann 116117 für die ärztliche Abklärung genutzt werden.

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Häufige Fragen

Wodurch kann ein Leberversagen entstehen?

Häufige Ursachen sind schwere Leberentzündungen, Vergiftungen (z. B. durch bestimmte Medikamente oder Pilzvergiftungen), Durchblutungsstörungen sowie fortgeschrittene chronische Lebererkrankungen. Die genaue Ursache muss ärztlich abgeklärt werden.

Welche Symptome sprechen besonders für ein schweres Leberproblem?

Warnzeichen sind Gelbsucht, Blutungsneigung, starke Müdigkeit, Übelkeit sowie geistige Veränderungen wie Verwirrtheit oder Benommenheit. Bei solchen Beschwerden sollte zeitnah ärztlich untersucht werden.

Wie wird ein Leberversagen behandelt?

Die Behandlung richtet sich nach der Ursache und umfasst unter anderem Blutgerinnungs- und Entzündungsmanagement sowie gezielte Therapie der auslösenden Ursache. Bei schweren Verläufen kann eine Behandlung auf der Intensivstation nötig sein.