behandlerfinden
Alle Erkrankungen

Legius-Syndrom

Das Legius-Syndrom ist eine seltene vererbte Erkrankung, die durch Veränderungen in einem Gen verursacht wird (häufig im Rahmen autosomal-dominanter Vererbung). Typisch sind zahlreiche hell- bis dunkelbraune Hautflecken/Sommersprossen, die besonders in Achsel- und Leistenregion auffallen können. Manche Betroffene haben zusätzlich hellere oder bräunliche Flecken (café-au-lait-ähnlich), oft ohne die für andere Erkrankungen typischen Tumorbildungen. Die Diagnose erfolgt in der Regel durch klinische Beurteilung der Hautzeichen und eine Bestätigung mittels genetischem Test. Eine ursächliche Behandlung gibt es meist nicht; üblicherweise werden Haut- und Begleitauffälligkeiten überwacht und individuell symptomorientiert begleitet.

Wann sollten Sie zum Arzt?

Bei neuen oder rasch zunehmenden Hautveränderungen, Unsicherheiten bei der Einordnung von Flecken oder Verdacht auf ein Syndrom sollte ärztliche Abklärung erfolgen. Bei starken Kopfschmerzen, neurologischen Ausfällen oder anderen akuten Warnzeichen ist sofort Hilfe nötig: in Notfällen 112, bei nicht lebensbedrohlichen Problemen 116117.

Behandler für Legius-Syndrom

797 insgesamt
Alle 797 Behandler anzeigen

Praxen, die Legius-Syndrom behandeln

1.967 insgesamt
Alle 1.967 Praxen anzeigen

Häufige Fragen

Ist das Legius-Syndrom ansteckend?

Nein. Es handelt sich um eine genetische, vererbte Erkrankung und nicht um eine Ansteckung.

Welche Symptome sind am typischsten?

Typisch sind viele Sommersprossen und/oder café-au-lait-ähnliche Hautflecken. Weitere Beschwerden können individuell unterschiedlich ausfallen.

Wie wird die Diagnose gesichert?

Meist durch eine Kombination aus ärztlicher Untersuchung der Hautzeichen und einem genetischen Test.