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Lichen striatus

Lichen striatus (ICD-10 L44.2) ist eine seltene, meist benigne Hautveränderung, die in typischen, band- oder streifenförmigen Mustern auftritt. Häufig finden sich rötlich-braune, kleine erhabene Herde (Papeln), die segmental oder entlang eines Hautareals angeordnet sein können; manchmal kommt Juckreiz hinzu, meist jedoch nur leicht. Die Diagnose erfolgt in der Regel anhand des klinischen Erscheinungsbilds, häufig ergänzt durch eine Hautuntersuchung beim Dermatologen; bei unklaren Befunden kann eine Dermatoskopie oder eine Hautbiopsie erwogen werden. Die Behandlung ist meist symptomorientiert, z. B. mit rückfettenden Pflegeprodukten und bei Bedarf entzündungshemmenden Maßnahmen wie topischen Corticosteroiden; häufig bildet sich die Erkrankung im Verlauf von Monaten von selbst zurück.

Wann sollten Sie zum Arzt?

Ärztliche Abklärung sollte erfolgen, wenn die Hautveränderungen neu auftreten, schnell zunehmen, stark jucken oder schmerzhaft werden. Dringend ärztlich vorstellig werden sollte man auch bei Zeichen einer Infektion (z. B. starke Rötung, Nässen, Fieber) oder wenn die Ursache unklar bleibt. Bei akuten, schweren Beschwerden ist der Notruf 112 zu wählen; für dringliche, aber nicht lebensbedrohliche Hilfe kann 116117 genutzt werden.

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Häufige Fragen

Ist Lichen striatus gefährlich?

In der Regel verläuft Lichen striatus gutartig und klingt häufig innerhalb von Monaten wieder ab. Dennoch sollte die Diagnose dermatologisch bestätigt werden, um andere Erkrankungen auszuschließen.

Welche Beschwerden sind typisch?

Typisch sind streifen- oder bandförmig angeordnete kleine rötlich-braune Papeln. Juckreiz ist möglich, meist jedoch mild.

Wie wird die Erkrankung behandelt?

Die Behandlung erfolgt meist symptomorientiert, etwa mit Hautpflege und bei Bedarf entzündungshemmenden Salben. Häufig ist keine dauerhafte Therapie erforderlich, weil die Hautveränderungen sich im Verlauf zurückbilden.