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Lippen-Kieferspalte

Die Lippen-Kieferspalte (ICD-10 Q37) gehört zu den angeborenen Fehlbildungen von Gesicht, Lippen und Kiefer. Je nach Ausprägung kann die Spalte einseitig oder beidseitig auftreten und auch den Bereich des Gaumens betreffen. Typische Hinweise sind eine sichtbare Spaltbildung an der Lippe und/oder im Kiefer, mögliche Probleme beim Trinken sowie Sprach- und Schluckauffälligkeiten. Die Diagnose erfolgt meist schon bei der Geburt durch Untersuchung; ergänzend können bildgebende Verfahren und ärztliche Kontrollen die Planung unterstützen. Die Behandlung erfolgt in der Regel interdisziplinär, oft mit Operationen in mehreren Schritten, logopädischer und zahnärztlicher Betreuung sowie ggf. Hör- und Ernährungstherapie.

Wann sollten Sie zum Arzt?

Bei Problemen beim Füttern, deutlich verzögertem Gedeihen oder anhaltenden Atem- bzw. Verschluckbeschwerden sollte zeitnah ärztliche Hilfe in Anspruch genommen werden. Bei akuten Atemnot oder schwerem Verschlucken ist umgehend der Notruf 112 zu wählen. In nicht lebensbedrohlichen, dringenden Fällen kann auch 116117 kontaktiert werden.

Behandler für Lippen-Kieferspalte

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Häufige Fragen

Kann eine Lippen-Kieferspalte schon im Neugeborenenalter erkannt werden?

In vielen Fällen wird die Spaltbildung bereits bei der Geburt durch körperliche Untersuchung festgestellt. Je nach Befund folgen weitere Abklärungen zur genauen Ausprägung.

Wie verläuft die Behandlung üblicherweise?

Die Behandlung erfolgt meist in mehreren Schritten durch ein interdisziplinäres Team, häufig mit Operationen, danach Logopädie sowie zahnärztlicher und kieferorthopädischer Betreuung.

Welche Probleme können durch die Spalte entstehen?

Häufig treten Schwierigkeiten beim Trinken oder Schlucken auf; außerdem können später Sprachentwicklung und Hörvermögen betroffen sein. Die Symptome hängen von der konkreten Form der Spalte ab.