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Livedo reticularis

Livedo reticularis bezeichnet eine netzartige, oft bläulich schimmernde Verfärbung der Haut. Sie kann durch Temperaturwechsel verstärkt werden und entsteht häufig durch Veränderungen in der Durchblutung kleiner Gefäße. Typisch sind ein marmoriertes Hautmuster, das je nach Ursache vorübergehend oder wiederkehrend auftreten kann, manchmal begleitet von allgemeinen Symptomen wie Schmerzen, Kälteempfindlichkeit oder Beschwerden in anderen Organen. Die Diagnose erfolgt meist durch ärztliche Untersuchung der Haut sowie Anamnese und Abklärung möglicher Ursachen, z. B. Blutuntersuchungen oder weitere Diagnostik. Die Behandlung richtet sich nach der zugrunde liegenden Ursache; bei harmlosen, temperaturabhängigen Formen stehen allgemeine Maßnahmen und Beobachtung im Vordergrund, bei Gefäßerkrankungen oder Entzündungen eine gezielte Therapie.

Wann sollten Sie zum Arzt?

Ärztliche Abklärung ist dringend erforderlich, wenn die Hautverfärbung neu auftritt, sich rasch ausbreitet, schmerzhaft ist oder mit Fieber, Atemnot, neurologischen Ausfällen, starken Kopfschmerzen oder anderen schweren Beschwerden einhergeht. Bei akuten, lebensbedrohlichen Symptomen sollte der Notruf 112 gewählt werden. Bei nicht-akuten, aber zeitnah abklärungsbedürftigen Beschwerden kann 116117 kontaktiert werden.

Behandler für Livedo reticularis

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Häufige Fragen

Ist Livedo reticularis immer eine ernsthafte Erkrankung?

Nicht immer. Manche Formen sind vor allem temperaturbedingt und eher harmlos, dennoch können andere Ursachen eine gezielte Abklärung erforderlich machen.

Welche Untersuchungen werden typischerweise gemacht?

Üblich sind körperliche Untersuchung der Haut, Befragung zu Auslösern und Verlauf sowie Blut- und ggf. weitere Tests, um Gefäß- oder Gerinnungsursachen zu erkennen.

Wie wird Livedo reticularis behandelt?

Die Behandlung richtet sich nach der Ursache. Bei temperaturabhängigen Formen helfen oft Schutz vor Kälte und Beobachtung; bei Gefäß- oder Entzündungserkrankungen erfolgt eine gezielte Therapie.