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Louis-Bar-Syndrom

Das Louis-Bar-Syndrom (ICD-10: G11.3), auch Ataxie-Teleangiektasie genannt, betrifft vor allem das Nervensystem und das Immunsystem. Typisch ist eine fortschreitende Ataxie (Gang- und Bewegungsunsicherheit) sowie sichtbare erweiterte Blutgefäße (Teleangiektasien), häufig an Augenbindehäuten und Haut. Häufig treten zudem wiederkehrende Infektionen auf, weil die Abwehrfunktion eingeschränkt sein kann; in manchen Fällen kommen weitere neurologische und Organsymptome hinzu. Die Diagnose erfolgt meist durch Anamnese und neurologische Untersuchung, sichtbare Zeichen wie Teleangiektasien, sowie immunologische und genetische Abklärung. Eine kausale Behandlung ist oft nicht möglich; üblich sind symptomatische Therapien, Physiotherapie und eine Behandlung bzw. Prophylaxe von Infektionen nach ärztlicher Einschätzung.

Wann sollten Sie zum Arzt?

Ärztliche Abklärung ist zeitnah sinnvoll bei zunehmender Gangunsicherheit, wiederkehrenden Infektionen oder neu auftretenden erweiterten Gefäßen an Augen/Haut. Bei akuten schweren Beschwerden wie anhaltendem hohem Fieber, Atemnot, starken neurologischen Ausfällen oder Bewusstseinsstörungen sollte sofort medizinische Hilfe in Anspruch genommen werden (Notruf 112; alternativ 116117).

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Praxen, die Louis-Bar-Syndrom behandeln

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Häufige Fragen

Woran wird das Louis-Bar-Syndrom typischerweise erkannt?

Meist anhand der Kombination aus fortschreitender Ataxie und Teleangiektasien, ergänzt durch immunologische sowie genetische Untersuchungen.

Gibt es eine Behandlung, die die Ursache behebt?

Eine ursächliche Therapie ist häufig nicht möglich. Behandelt werden vor allem Symptome, neurologische und physiotherapeutische Unterstützung sowie Infektionen nach ärztlichem Plan.

Warum sind Infektionen bei dieser Erkrankung häufiger?

Beim Louis-Bar-Syndrom kann die Abwehrfunktion eingeschränkt sein, wodurch Infekte leichter entstehen und häufiger wiederkehren können.