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Luftembolie

Bei einer Luftembolie gelangen Luftblasen in die Blutgefäße und können den Blutfluss ganz oder teilweise blockieren. Das kann insbesondere bei Verletzungen, medizinischen Eingriffen oder Veränderungen des Drucks auftreten. Typische Symptome sind plötzlich auftretende Atemnot, Brustschmerzen, Husten, neurologische Ausfälle (z. B. Schwindel, Lähmungen), oder ein Kreislaufzusammenbruch. Die Diagnose erfolgt meist durch klinische Einschätzung, Bildgebung (z. B. Sonografie/CT je nach Situation) und Labor-/Überwachungsbefunde. Die Behandlung umfasst umgehend unterstützende Maßnahmen zur Stabilisierung, Sauerstoffgabe sowie je nach Ursache weitere Therapie; ein spezifisches Verfahren hängt vom Auslöser und Schweregrad ab.

Wann sollten Sie zum Arzt?

Bei plötzlich auftretender Atemnot, starken Brustschmerzen, Bewusstseinsstörungen oder neurologischen Ausfällen sollte sofort ärztliche Hilfe in Anspruch genommen werden. In akuten Notfällen ist 112 zu wählen. Bei weniger dramatischen, aber neu auftretenden Beschwerden ist zeitnah 116117 (ärztlicher Bereitschaftsdienst) sinnvoll.

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Häufige Fragen

Wie entsteht eine Luftembolie typischerweise?

Eine Luftblase kann durch Verletzungen oder während bestimmter medizinischer Maßnahmen in den Blutkreislauf gelangen. Seltener können Druckveränderungen oder andere Einflüsse eine Rolle spielen.

Welche Symptome deuten auf eine Luftembolie hin?

Häufig sind plötzlich auftretende Atemnot, Brustschmerzen oder Kreislaufprobleme möglich. Je nach betroffener Region können auch neurologische Ausfälle auftreten.

Wie wird eine Luftembolie behandelt?

Zunächst stehen Stabilisierung und Sauerstoffgabe im Vordergrund. Weitere Maßnahmen richten sich nach der Ursache und dem Schweregrad und erfolgen meist im Krankenhaus.