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Lungenentzündung

Bei einer Lungenentzündung sind die Atemwege und das Lungengewebe entzündet, sodass die Lunge schlechter Sauerstoff aufnehmen kann. Typische Beschwerden sind Husten, oft mit Auswurf, Fieber, Krankheitsgefühl, Atemnot, Schmerzen beim Atmen sowie beschleunigte Atmung. Je nach Auslöser können zusätzlich Schüttelfrost oder Schwäche auftreten. Die Diagnose erfolgt meist anhand von Anamnese, körperlicher Untersuchung, Blutwerten und einer Röntgen- oder Bildgebungsuntersuchung der Lunge. Die Behandlung richtet sich nach der Ursache und umfasst häufig je nach Verdacht Antibiotika bei bakterieller Ursache, unterstützende Maßnahmen wie Flüssigkeit, Schonung, Fiebersenkung und ggf. Sauerstoff; schwere Verläufe erfordern eine engmaschige Überwachung.

Häufige Symptome:

Wann sollten Sie zum Arzt?

Bei Atemnot, deutlich verschlechtertem Allgemeinzustand, anhaltendem hohem Fieber, bläulicher Verfärbung der Lippen oder Brustschmerz sollte zeitnah ärztliche Abklärung erfolgen. Bei schweren Symptomen wie stark ausgeprägter Luftnot, Verwirrtheit oder Kreislaufproblemen ist ein Notruf erforderlich (112). Für dringende, aber nicht lebensbedrohliche Beschwerden kann der ärztliche Bereitschaftsdienst unter 116117 kontaktiert werden.

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Häufige Fragen

Wie wird eine Lungenentzündung typischerweise festgestellt?

Meist erfolgt die Diagnose durch Untersuchung, Bluttests und eine Röntgenaufnahme oder andere Bildgebung der Lunge. Zusätzlich werden Hinweise auf Ursache und Schweregrad erfasst.

Welche Behandlung ist bei Lungenentzündung üblich?

Die Behandlung richtet sich nach dem vermuteten Erreger und umfasst häufig Medikamente gegen die Ursache sowie unterstützende Maßnahmen wie Fiebersenkung, Schonung und ggf. Sauerstoff. Bei schweren Verläufen kann eine stationäre Therapie nötig sein.

Ist eine Lungenentzündung ansteckend?

Das kann je nach Erreger variieren. Bei vielen infektiösen Ursachen ist eine Übertragung über Tröpfchen möglich, weshalb Hygienemaßnahmen und ärztliche Empfehlungen wichtig sind.