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Lungenvenenfehlmündung

Die Lungenvenenfehlmündung (ICD-10 Q26.4) ist eine angeborene Fehlbildung, bei der die Lungenvenen das sauerstoffreiche Blut nicht korrekt in den linken Vorhof ableiten. Stattdessen gelangt das Blut häufig in den rechten Kreislauf, was zu einer Überlastung von Herz und Lunge führen kann. Typische Symptome sind bei Säuglingen und Kindern je nach Ausprägung schnelle Atmung, schlechte Belastbarkeit, wiederkehrende Atemwegsinfekte, Husten, eingeschränkte Gewichtszunahme sowie Zeichen einer Herzbelastung. Die Diagnose erfolgt meist über Ultraschall des Herzens (Echokardiografie) und ergänzend durch weiterführende Bildgebung wie CT oder MRT. Die Behandlung besteht in der Regel in einer operativen Korrektur in spezialisierten Zentren; begleitend können je nach Situation Medikamente zur Unterstützung des Kreislaufs oder der Lungengefäße eingesetzt werden.

Wann sollten Sie zum Arzt?

Bei Atemnot, bläulicher Verfärbung (z. B. Lippen oder Gesicht), Trinkschwäche, rascher Verschlechterung des Zustands oder Zeichen von Kreislaufproblemen sollte umgehend ärztliche Hilfe in Anspruch genommen werden. Im Notfall ist 112 zu wählen; bei nicht lebensbedrohlichen, aber dringenden Beschwerden kann 116117 genutzt werden.

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Häufige Fragen

Ist die Lungenvenenfehlmündung immer sofort nach der Geburt erkennbar?

Nicht immer. Manche Kinder zeigen frühzeitig starke Symptome, andere fallen erst später durch Atem- oder Belastungsprobleme auf.

Wie wird die Fehlbildung festgestellt?

Meist erfolgt die Diagnose durch Echokardiografie. Je nach Befund können CT oder MRT zur genaueren Darstellung der Gefäßverläufe ergänzt werden.

Welche Behandlung ist üblich?

Üblicherweise ist eine operative Korrektur notwendig. Je nach Schweregrad können bis zur Operation unterstützende Maßnahmen mit Medikamenten erfolgen.