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Lymphknotenmetastase

Eine Lymphknotenmetastase (ICD-10 C77) bedeutet, dass Krebszellen aus einem ursprünglichen Tumor in einen oder mehrere Lymphknoten eingewandert sind. Häufig fallen vergrößerte, tastbare Lymphknoten auf, manchmal begleitet von Druckgefühl oder Schmerzen; allgemeine Symptome wie Müdigkeit oder Gewichtsverlust können hinzukommen. Die Diagnose erfolgt meist durch ärztliche Untersuchung sowie bildgebende Verfahren (z. B. Ultraschall, CT, MRT oder PET-CT). Eine sichere Einordnung gelingt häufig durch eine Gewebeprobe (Biopsie) oder den Nachweis in Operationsmaterial. Die Behandlung richtet sich nach der zugrunde liegenden Tumorerkrankung und kann aus OP, Strahlentherapie, medikamentöser Tumortherapie (z. B. Chemotherapie) und/oder Systemtherapie bestehen.

Wann sollten Sie zum Arzt?

Bei neu auftretenden, anhaltend vergrößerten Lymphknoten oder bei rascher Größenzunahme sollte zeitnah ärztliche Abklärung erfolgen. Ebenso ist ärztliche Hilfe nötig bei starken Schmerzen, Fieber, ungeklärtem Gewichtsverlust oder deutlichen Allgemeinsymptomen. Bei akuter Atemnot, Kreislaufproblemen oder starken Blutungen ist der Notruf 112 zu wählen; außerhalb von Notfällen kann 116117 kontaktiert werden.

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Häufige Fragen

Woran erkennt man eine Lymphknotenmetastase?

Typisch sind vergrößerte Lymphknoten, die anhalten oder wachsen. Eine sichere Diagnose erfordert meist Bildgebung und häufig eine Gewebeprobe.

Kann eine Lymphknotenmetastase vollständig geheilt werden?

Die Heilungschancen hängen stark von der zugrunde liegenden Krebserkrankung, Ausbreitung und Behandlungsmöglichkeiten ab. Dazu sollte die behandelnde Onkologie ein individuelles Vorgehen einschätzen.

Welche Therapien kommen bei Lymphknotenmetastasen infrage?

Üblicherweise werden OP, Strahlentherapie und/oder medikamentöse Tumortherapie eingesetzt, je nach Ursprungstumor und Stadium. Das Behandlungskonzept wird in der Regel interdisziplinär geplant.