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Lymphogranuloma venereum

Das Lymphogranuloma venereum (ICD-10 A55) ist eine sexuell übertragbare Erkrankung, verursacht durch bestimmte Chlamydien (Lymphogranuloma-venereum-Typen). Häufig entstehen zunächst kleine, oft schmerzarme Veränderungen im Genital- oder Analbereich; später kann es zu Lymphknotenschwellungen, Entzündungen und stärkeren Beschwerden im Unterbauch, Becken oder Analbereich kommen. Typisch sind außerdem Ausfluss, Schmerzen, Blutungen oder Beschwerden beim Stuhlgang. Die Diagnose erfolgt in der Regel durch Abstriche oder Probenentnahme mit Laboruntersuchungen. Üblicherweise wird mit Antibiotika behandelt; je nach Schweregrad müssen auch Begleituntersuchungen und Kontrollen der Sexualpartner erfolgen.

Wann sollten Sie zum Arzt?

Bei neu auftretenden genitalspezifischen Beschwerden nach Sexualkontakt, etwa ungewöhnlichen Läsionen, anhaltendem Ausfluss oder geschwollenen schmerzhaften Lymphknoten, sollte zeitnah ärztliche Abklärung erfolgen. Bei starken Schmerzen, hohem Fieber, deutlicher Verschlechterung oder schweren Beschwerden im Becken/Analbereich ist sofortige medizinische Hilfe wichtig; im Notfall ist 112 zu wählen, bei dringendem Versorgungsbedarf außerhalb des Notfalls 116117.

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Häufige Fragen

Woran erkennt man Lymphogranuloma venereum?

Typisch können anfangs kleine Läsionen auftreten, später folgen häufig Lymphknotenschwellungen und Entzündungszeichen im Genital- oder Analbereich. Die sichere Diagnose gelingt meist nur durch Laboruntersuchungen.

Wie wird Lymphogranuloma venereum behandelt?

In der Regel erfolgt eine Antibiotikatherapie. Je nach Verlauf können engmaschige Kontrollen sowie die Untersuchung und Mitbehandlung von Sexualpartnern notwendig sein.

Muss nach der Behandlung weiter auf Symptome geachtet werden?

Ja. Nach Therapiebeginn sollte der Verlauf ärztlich kontrolliert werden, da je nach Ausprägung Komplikationen auftreten können. Bei erneuten oder anhaltenden Beschwerden sollte erneut Kontakt zum Arzt aufgenommen werden.