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Madelung-Deformität

Die Madelung-Deformität ist eine seltene angeborene Wachstumsstörung am Handgelenk, bei der es typischerweise zu einer Fehlform der Unterarmknochen und der Handwurzel kommt. Häufige Beschwerden sind Schmerzen am Handgelenk, eine sichtbare Fehlstellung, eingeschränkte Beweglichkeit sowie verminderte Kraft beim Greifen. Gelegentlich können auch Belastungsschmerzen bei Tätigkeiten auftreten, die das Handgelenk stark beanspruchen. Die Diagnose erfolgt meist durch Untersuchung und bildgebende Verfahren wie Röntgen (ggf. weitere Bildgebung). Die Behandlung reicht von konservativen Maßnahmen wie Physiotherapie und Schienenversorgung bis zu operativen Korrekturen, je nach Schweregrad, Alter und Funktionsbeeinträchtigung.

Wann sollten Sie zum Arzt?

Bei anhaltenden oder zunehmenden Schmerzen, einer neu auffälligen Fehlstellung oder deutlicher Bewegungseinschränkung sollte zeitnah ärztlicher Rat eingeholt werden. Bei Taubheit, rasch zunehmender Schwellung oder stark eingeschränkter Durchblutung der Hand ist sofortige Abklärung erforderlich; bei Notfall wählen Betroffene 112, bei dringenden, aber nicht lebensbedrohlichen Beschwerden 116117.

Behandler für Madelung-Deformität

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Häufige Fragen

Woran erkennt man eine Madelung-Deformität typischerweise?

Typisch sind eine angeborene Fehlstellung am Handgelenk und Beschwerden wie Schmerzen oder eingeschränkte Beweglichkeit. Zur Bestätigung werden meist Röntgenbilder herangezogen.

Welche Behandlungsmöglichkeiten gibt es?

Je nach Ausmaß kommen konservative Maßnahmen wie Schiene und Physiotherapie infrage. Bei ausgeprägter Fehlform oder deutlicher Funktionsstörung kann eine Operation zur Korrektur erwogen werden.

Kann sich die Deformität mit dem Wachstum verschlimmern?

Da es sich um eine Wachstumsstörung handelt, kann die Fehlstellung im Wachstumphase zunehmen. Eine regelmäßige Kontrolle durch Fachärzte kann helfen, Verlauf und Bedarf an Therapie zu beurteilen.