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Makroglossie

Makroglossie bezeichnet eine übergroße Zunge. Sie kann angeboren sein oder im Laufe des Lebens auftreten, zum Beispiel im Zusammenhang mit bestimmten Erkrankungen oder Schwellungen. Häufige Symptome sind Druckstellen an Zähnen, erschwertes Kauen und Schlucken, verwasste Sprache sowie ggf. Mundatmung oder Schnarchen. Bei länger bestehenden Beschwerden kann es auch zu Verletzungen der Zunge oder Mundschleimhaut kommen. Die Diagnose erfolgt meist durch eine ärztliche Untersuchung von Mund und Zunge, ergänzt durch Anamnese. Je nach Verdacht können Blutuntersuchungen, Bildgebung oder weiterführende Abklärung zur Ursache erfolgen. Die Behandlung richtet sich nach der Ursache; in einzelnen Fällen kommen konservative Maßnahmen oder eine operative Verkleinerung (z. B. nach individueller Nutzen-Risiko-Abwägung) infrage.

Wann sollten Sie zum Arzt?

Bei anhaltender oder rasch zunehmender Zungenvergrößerung sollte zeitnah ärztliche Abklärung erfolgen, besonders wenn das Sprechen, Schlucken oder Atmen betroffen ist. Bei akuter Atemnot, starkem Verschlucken mit Luftnot oder ausgeprägter Schwellung im Halsbereich ist umgehend der Notruf 112 zu wählen. In weniger akuten Fällen kann auch 116117 für ärztlichen Bereitschaftsdienst genutzt werden.

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Häufige Fragen

Wodurch kann eine Makroglossie entstehen?

Makroglossie kann angeboren sein oder im Verlauf entstehen. Häufig ist eine Abklärung der Ursache wichtig, weil verschiedene zugrunde liegende Erkrankungen infrage kommen.

Welche Beschwerden treten typischerweise auf?

Typisch sind erschwertes Kauen und Schlucken, verwasste Sprache sowie sichtbare Druckspuren an den Zähnen. Je nach Schwere können auch Mundschleimhautverletzungen auftreten.

Wie wird Makroglossie diagnostiziert?

Die Diagnose basiert meist auf der Untersuchung von Mund und Zunge und der Krankengeschichte. Ergänzend können je nach Verdacht Labor- oder Bildgebungsuntersuchungen erfolgen.