behandlerfinden
Alle Erkrankungen

Makrozephalie

Makrozephalie bezeichnet einen auffällig großen Kopfumfang. Dieser kann durch eine vermehrte Hirnmasse, Flüssigkeitsansammlungen (Hydrozephalus) oder selten durch genetische bzw. strukturelle Ursachen bedingt sein. Typisch sind ein überproportional großer Kopfumfang und je nach Ursache weitere Beschwerden wie Entwicklungsverzögerung, Kopfschmerzen, Übelkeit oder Sehprobleme. Die Diagnose erfolgt meist durch wiederholte Messungen des Kopfumfangs, Verlaufskontrollen, körperliche und neurologische Untersuchung sowie bei Bedarf Ultraschall (bei Säuglingen), Bildgebung (z. B. MRT/CT) und ggf. genetische Abklärung. Die Behandlung richtet sich nach der Ursache; sie kann von Beobachtung und Verlaufskontrollen bis zu spezifischen Therapien reichen, etwa bei Druckerhöhung oder Flüssigkeitsstörungen.

Wann sollten Sie zum Arzt?

Ein Arzt sollte zeitnah aufgesucht werden, wenn das Kopfwachstum deutlich beschleunigt ist, der Befund nicht altersgerecht erklärbar ist oder zusätzlich neurologische Symptome auftreten. Bei starken Kopfschmerzen, anhaltendem Erbrechen, Bewusstseinsstörungen oder Zeichen eines erhöhten Hirndrucks sollte sofort medizinische Hilfe organisiert werden: in akuten Notfällen 112, ansonsten 116117.

Behandler für Makrozephalie

797 insgesamt
Alle 797 Behandler anzeigen

Praxen, die Makrozephalie behandeln

1.967 insgesamt
Alle 1.967 Praxen anzeigen

Häufige Fragen

Ist Makrozephalie immer krankhaft?

Nicht immer. Ein Teil der Fälle ist genetisch bedingt oder eine harmlose Variante. Entscheidend sind Verlauf, Wachstumstempo und mögliche Zusatzsymptome.

Welche Untersuchungen werden zur Abklärung durchgeführt?

Oft werden Kopfumfang und Wachstum über die Zeit gemessen, zusätzlich erfolgt eine neurologische Untersuchung. Je nach Verdacht können Ultraschall, MRT/CT oder weitere Abklärungen folgen.

Muss Makrozephalie behandelt werden?

Das hängt von der Ursache ab. Wenn keine behandlungsbedürftige Ursache vorliegt, reichen häufig Kontrollen. Bei bestimmten Ursachen wird gezielt behandelt, etwa bei Flüssigkeitsstörungen oder erhöhtem Hirndruck.