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Malignes Melanom

Das maligne Melanom (ICD-10 C43.9) ist eine Form von schwarzem Hautkrebs, die von Melanozyten ausgeht. Typisch sind auffällige Hautveränderungen wie ein neu entstandener oder sich verändernder Leberfleck, der asymmetrisch wird, unregelmäßige Ränder hat, mehrere Farben zeigt oder größer wird. Manchmal kann er jucken, bluten oder schmerzen. Die Diagnose erfolgt meist durch dermatologische Untersuchung und Entfernung/Gewebeentnahme (Biopsie) mit histologischer Bestätigung; ergänzend können je nach Situation Bildgebung und Lymphknoten-Abklärung erfolgen. Die Behandlung reicht je nach Stadium von operativer Entfernung über ggf. Lymphknoten-Operation bis hin zu medikamentösen Therapien wie Immun- oder zielgerichteter Therapie und in Einzelfällen Strahlentherapie.

Wann sollten Sie zum Arzt?

Bei einem neu aufgetretenen oder sich schnell verändernden Leberfleck, insbesondere mit Blutung, Juckreiz oder unregelmäßiger Form und Farbe, sollte zeitnah ärztliche Abklärung erfolgen. Bei starken Blutungen, rascher Verschlechterung oder schweren allgemeinen Beschwerden ist unverzüglich Hilfe nötig; im Notfall kann 112 angerufen werden, bei nicht lebensbedrohlichen Fragen 116117.

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Häufige Fragen

Woran wird ein malignes Melanom erkannt?

Meist fallen ein sich verändernder Leberfleck oder eine neue dunkle Hautstelle auf. Die sichere Diagnose erfolgt durch eine Gewebeuntersuchung nach Entfernung oder Biopsie.

Wie wird ein malignes Melanom behandelt?

Grundsätzlich steht die operative Entfernung im Vordergrund. Je nach Stadium können zusätzliche Maßnahmen wie die Abklärung/Entfernung von Lymphknoten sowie Immun- oder zielgerichtete Medikamente notwendig sein.

Wie wichtig sind Nachsorge und Kontrollen?

Nach einer Behandlung sind regelmäßige Kontrollen wichtig, um Rückfälle oder Metastasen früh zu erkennen. Die Frequenz richtet sich nach dem individuellen Risiko.