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Manie

Manie ist eine affektive Störung, bei der die Stimmung und Aktivität über einen längeren Zeitraum deutlich verändert sind. Typisch sind gehobene oder gereizte Stimmung, stark gesteigerter Antrieb, vermindertes Schlafbedürfnis, Rededrang und oft beschleunigtes Denken. Häufig treten außerdem Impulsivität, Risikoverhalten und eine deutlich eingeschränkte Urteilsfähigkeit auf. Die Diagnose erfolgt in der Regel durch ärztliche bzw. psychotherapeutische Abklärung mit Anamnese und Erfassung von Symptomen sowie möglicher Auslöser. Die Behandlung umfasst je nach Schweregrad psychiatrische Stabilisierung, häufig mit Medikamenten und begleitender Psychotherapie; in akuten Situationen kann eine zeitweise Behandlung im Krankenhaus nötig sein.

Wann sollten Sie zum Arzt?

Bei deutlicher Überaktivität, stark vermindertem Schlaf, zunehmender Impulsivität oder gefährlichem Verhalten sollte zeitnah medizinische Hilfe gesucht werden. In akuten Notfällen, bei Selbst- oder Fremdgefährdung, Verwirrtheit oder wenn die Situation nicht sicher beherrschbar ist, ist sofort 112 zu wählen. Wenn keine akute Lebensgefahr besteht, kann auch 116117 für den ärztlichen Bereitschaftsdienst genutzt werden.

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Häufige Fragen

Woran lässt sich Manie von normaler guter Laune unterscheiden?

Manie zeigt sich durch eine deutlich stärkere Veränderung von Antrieb, Schlaf und Verhalten über mehrere Tage und führt oft zu deutlicher Beeinträchtigung oder Risiken.

Welche Ursachen können hinter einer manischen Episode stecken?

Es kann verschiedene Auslöser geben, etwa psychische Belastungen oder Störungen im Stoffwechsel; außerdem können bestimmte Medikamente mitbeteiligt sein. Ärztliche Abklärung ist wichtig.

Wie verläuft die Behandlung bei Manie typischerweise?

In vielen Fällen werden Medikamente zur Stabilisierung eingesetzt und durch psychotherapeutische Unterstützung ergänzt. Bei starker Ausprägung kann vorübergehend eine stationäre Behandlung erforderlich sein.