behandlerfinden
Alle Erkrankungen

Melanosarkom

Das Melanosarkom (ICD-10 C46) ist eine seltene Krebserkrankung der pigmentbildenden Zellen. Typisch sind neu entstandene oder sich verändernde Hautveränderungen, zum Beispiel schwarze/braune Knoten, Flecken oder Geschwüre, gelegentlich auch Beschwerden wie Blutung oder rasches Wachstum. Je nach Ausbreitung können außerdem Lymphknoten vergrößert sein. Die Diagnose erfolgt meist durch ärztliche Untersuchung, Gewebeprobe (Biopsie) und feingewebliche sowie molekulare Analysen. Üblicherweise werden Therapie und Ausmaß in einem Tumorboard geplant; häufig kommen eine Operation und je nach Stadium ergänzende Behandlungen wie Strahlen- oder medikamentöse Therapie infrage.

Wann sollten Sie zum Arzt?

Bei neu auftretenden, schnell wachsenden oder blutenden Hautveränderungen sollte zeitnah ärztlicher Rat eingeholt werden. Spätestens sofort medizinische Hilfe ist nötig, wenn starke Blutungen, rasches Wachstum mit ausgeprägter Krankheitsverschlechterung oder neurologische/übergreifende Beschwerden auftreten. In einem Notfall ist 112 zu wählen; bei dringenden, aber nicht lebensbedrohlichen Beschwerden kann 116117 genutzt werden.

Behandler für Melanosarkom

43 insgesamt
Alle 43 Behandler anzeigen

Praxen, die Melanosarkom behandeln

232 insgesamt
Alle 232 Praxen anzeigen

Häufige Fragen

Woran erkennt man, dass eine Hautveränderung verdächtig ist?

Verdächtig sind vor allem neue oder sich rasch verändernde schwarze/braune Knoten, Flecken oder Geschwüre, insbesondere wenn sie bluten oder nicht abheilen. Eine ärztliche Untersuchung mit Gewebeprobe ist entscheidend.

Wie wird das Melanosarkom sicher diagnostiziert?

Sicher lässt es sich meist nur durch eine Biopsie und feingewebliche Untersuchung feststellen. Zusätzlich können weitere Untersuchungen zur Ausbreitungsbeurteilung erfolgen.

Welche Behandlungsmöglichkeiten gibt es?

Häufig ist eine Operation ein zentraler Bestandteil. Je nach Stadium können ergänzend Strahlen- oder medikamentöse Therapien eingesetzt werden.