behandlerfinden
Alle Erkrankungen

Membranoproliferative Glomerulonephritis

Die membranoproliferative Glomerulonephritis ist eine Form von Glomerulonephritis, bei der es zu Entzündungs- und Umbauprozessen in den Nierenkörperchen (Glomeruli) kommt. Typisch sind Proteinurie (Eiweiß im Urin), Blut im Urin, manchmal Schwellungen (z. B. an Beinen oder um die Augen), Bluthochdruck und zunehmende Nierenschwäche. Die Diagnose erfolgt meist über Urin- und Blutuntersuchungen, Bildgebung und häufig eine Nierenbiopsie zur Sicherung des genauen Typs. Die Behandlung richtet sich nach Ursache und Schweregrad und kann Blutdruck- und Entwässerungsmaßnahmen sowie je nach Befund immunsuppressive Therapien umfassen; Verlaufskontrollen sind wichtig.

Wann sollten Sie zum Arzt?

Bei sichtbarem Blut im Urin, starken Schwellungen, rasch zunehmender Luftnot oder deutlich vermindertem Urin sollte umgehend ärztliche Abklärung erfolgen. Bei hohem Blutdruck mit Beschwerden (z. B. Brustschmerz, neurologischen Ausfällen) gilt es, sofort den Notdienst zu kontaktieren. In akuten Notfällen ist 112 zu wählen; bei dringendem, aber nicht lebensbedrohlichem Zustand kann 116117 genutzt werden.

Behandler für Membranoproliferative Glomerulonephritis

1.547 insgesamt
Alle 1.547 Behandler anzeigen

Praxen, die Membranoproliferative Glomerulonephritis behandeln

4.257 insgesamt
Alle 4.257 Praxen anzeigen

Häufige Fragen

Welche Beschwerden sind bei dieser Nierenentzündung typisch?

Häufig treten Eiweiß im Urin, Blut im Urin, Schwellungen und erhöhter Blutdruck auf. Je nach Ausmaß kann auch eine Verschlechterung der Nierenfunktion bemerkt werden.

Wie wird die Diagnose gesichert?

Meist erfolgen Urin- und Bluttests sowie weitere Untersuchungen. Häufig wird eine Nierenbiopsie benötigt, um den genauen Typ der Glomerulonephritis festzustellen.

Wie verläuft die Behandlung und wovon hängt sie ab?

Die Therapie richtet sich nach Ursache und Schweregrad und umfasst in der Regel Maßnahmen zur Blutdruck- und Flüssigkeitskontrolle. Je nach Befund können zusätzlich immunsuppressive Therapien eingesetzt werden.