Meningokokken-Meningitis
Meningokokken-Meningitis ist eine akute bakterielle Entzündung der Hirnhäute (Meningitis), ausgelöst durch Meningokokken (Neisseria meningitidis). Typisch sind hohes Fieber, starke Kopfschmerzen, Nackensteifigkeit, Lichtscheu und eine rasche Verschlechterung des Allgemeinzustands; bei Kindern können auch Apathie oder ein schwierigeres Krankheitsbild auftreten. Häufig kommen Übelkeit, Erbrechen und Bewusstseinsstörungen hinzu; ein Hautausschlag kann auf eine Blutvergiftung hinweisen. Die Diagnose erfolgt meist durch ärztliche Untersuchung und Entnahme von Blut, häufig ergänzt durch eine Lumbalpunktion; bei Verdacht wird nicht abgewartet. Die Behandlung umfasst umgehend Antibiotika und unterstützende Maßnahmen im Krankenhaus; Kontaktpersonen benötigen je nach Situation eine Prophylaxe und Aufklärung über mögliche Ansteckung.
Häufige Symptome:
Wann sollten Sie zum Arzt?
Bei Verdacht auf Meningokokken-Meningitis sollte sofort ärztliche Hilfe in Anspruch genommen werden, besonders bei hohem Fieber, Nackensteifigkeit, starken Kopfschmerzen oder Hautausschlag. Bei schweren Symptomen wie Bewusstseinsstörungen oder Zeichen einer Blutvergiftung ist der Notruf 112 zu wählen. Ist nicht sicher, wie dringend es ist, kann 116117 kontaktiert werden.
Behandler für Meningokokken-Meningitis
3 insgesamtDr. Michael Latzke
Facharzt für Allgemeinmedizin
Dr. med. Rudolf Raßhofer
Facharzt für Infektiologie
Dr. Ostendorf
Facharzt für Innere Medizin
Praxen, die Meningokokken-Meningitis behandeln
30 insgesamtInfektiologie Ärzteforum Seestraße
Praxis an der Kulturbrauerei
Praxis Jessen & Kollegen
Dr. Michael Latzke
Arztpraxis Driesener Straße
Schwerpunktpraxis Mitte
Häufige Fragen
Wie wird Meningokokken-Meningitis übertragen?
Die Übertragung erfolgt meist über Tröpfchen bei engem Kontakt, etwa in Haushalten oder Gemeinschaftseinrichtungen. Eine schnelle Abklärung von Kontaktpersonen ist wichtig.
Welche Symptome sprechen besonders für eine Meningitis?
Typisch sind hohes Fieber, starke Kopfschmerzen und Nackensteifigkeit; Lichtscheu und Bewusstseinsveränderungen können hinzukommen. Bei einem nicht wegdrückbaren Hautausschlag sollte sofort gehandelt werden.
Warum muss bei Verdacht sofort behandelt werden?
Die Erkrankung kann sich sehr schnell verschlechtern. Bei klinischem Verdacht wird daher meist zeitnah mit Antibiotika begonnen, während Diagnostik und Sicherung laufen.