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Menopause

Die Menopause ist ein natürlicher hormoneller Übergang, bei dem die Eierstöcke weniger Östrogen produzieren und die Regelblutung schließlich endet. Typische Symptome sind Hitzewallungen, nächtliches Schwitzen, Schlafstörungen, Stimmungsschwankungen sowie vaginale Trockenheit und Beschwerden beim Wasserlassen oder beim Geschlechtsverkehr. Häufig wird die Diagnose anhand der Vorgeschichte, des Alters und des Blutungsmusters gestellt; bei unklaren Verhältnissen können Blutuntersuchungen (z. B. Hormonwerte) oder Ultraschall erfolgen. Die Behandlung umfasst je nach Beschwerden Lebensstilmaßnahmen und ggf. eine symptomatische Therapie; bei starken Beschwerden kann eine Hormonersatztherapie oder andere medikamentöse Behandlung erwogen werden, individuell abwägend mit ärztlicher Beratung.

Wann sollten Sie zum Arzt?

Ärztliche Abklärung ist wichtig, wenn nach einem längeren Ausbleiben der Blutung wieder Blutungen auftreten, wenn sehr starke Blutungen, anhaltende unklare Schmierblutungen oder starke Schmerzen auftreten. Bei Kreislaufproblemen, starken Blutungen oder dem Verdacht auf akute Notfälle sollte sofort Hilfe geholt werden (112) oder zunächst der ärztliche Bereitschaftsdienst kontaktiert werden (116117).

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Häufige Fragen

Woran lässt sich die Menopause sicher erkennen?

Meist gilt die Menopause als eingetreten, wenn die Regelblutung über längere Zeit ausgeblieben ist. Bei untypischen Blutungen oder Unsicherheit kann der Arzt weitere Abklärungen wie Untersuchungen und ggf. Bluttests veranlassen.

Welche Beschwerden sind am häufigsten?

Häufig sind Hitzewallungen, Schlafstörungen, Stimmungsschwankungen und vaginale Trockenheit. Beschwerden können sich über Monate bis Jahre unterschiedlich stark zeigen.

Gibt es Behandlungsmöglichkeiten?

Ja. Je nach Stärke der Symptome helfen Lebensstilmaßnahmen und gezielte Therapien; bei ausgeprägten Beschwerden kann eine ärztlich begleitete Hormontherapie oder eine alternative medikamentöse Behandlung in Frage kommen.