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Nephroblastom

Nephroblastom (Wilmstumor) ist ein bösartiger Tumor, der vor allem bei Kindern auftritt und aus dem Nierengewebe entsteht. Typische Hinweise sind eine tastbare Verhärtung oder Schwellung im Bauch, Bauchschmerzen, Blut im Urin, Appetitlosigkeit sowie Gewichtsverlust; gelegentlich treten Übelkeit oder Fieber auf. Zur Diagnose gehören bildgebende Verfahren wie Ultraschall und CT/MRT sowie die Sicherung der Diagnose durch Gewebeuntersuchung. Die Behandlung erfolgt in der Regel interdisziplinär und umfasst meist Operation und Chemotherapie; je nach Situation kann zusätzlich Strahlentherapie eingesetzt werden. Das genaue Vorgehen richtet sich nach Stadium und Ausbreitung des Tumors.

Wann sollten Sie zum Arzt?

Bei anhaltender Bauchschwellung, starken oder zunehmenden Bauchschmerzen, Blut im Urin oder deutlicher Verschlechterung des Allgemeinzustands sollte zeitnah ärztliche Abklärung erfolgen. Bei akuten starken Beschwerden, Atemnot oder Kreislaufproblemen ist sofort der Notruf 112 zu wählen. Für dringende, aber nicht lebensbedrohliche Fälle kann 116117 genutzt werden.

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Praxen, die Nephroblastom behandeln

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Häufige Fragen

Wie wird ein Nephroblastom festgestellt?

Üblicherweise werden Bildgebung (z. B. Ultraschall, CT oder MRT) und Laboruntersuchungen durchgeführt. Die endgültige Diagnose erfolgt meist durch eine Gewebeuntersuchung.

Welche Behandlung ist typischerweise erforderlich?

Häufig gehören eine Operation und Chemotherapie zum Behandlungskonzept. Ob zusätzlich Strahlentherapie nötig ist, hängt von Stadium und Verlauf ab.

Ist das Nephroblastom heilbar?

Die Heilungschancen können je nach Krankheitsstadium und Ansprechen auf die Therapie deutlich variieren. Eine Behandlung durch spezialisierte Fachteams ermöglicht eine möglichst individualisierte Planung.