O’nyong-nyong-Fieber
Das O’nyong-nyong-Fieber (ICD-10 A92.1) ist eine seltenere Reisedermittlung durch das O’nyong-nyong-Virus, das vor allem durch den Stich infizierter Mücken übertragen wird. Typische Symptome sind plötzliches Fieber, starke Gelenk- oder Muskelschmerzen, Kopfschmerzen und teils ein Hautausschlag. Häufig kann eine deutliche Besserung innerhalb weniger Tage eintreten, Gelenkschmerzen können jedoch länger anhalten. Die Diagnose erfolgt in der Regel anhand der Anamnese (z. B. Reisegebiet) und durch Laboruntersuchungen wie PCR oder serologische Tests. Eine spezifische antivirale Therapie gibt es meist nicht; die Behandlung ist symptomorientiert, etwa mit Schonung, Flüssigkeit und schmerzlindernden bzw. fiebersenkenden Mitteln nach ärztlicher Empfehlung.
Häufige Symptome:
Wann sollten Sie zum Arzt?
Bei anhaltendem oder hohem Fieber, starken oder zunehmenden Schmerzen, Atembeschwerden, Verwirrtheit oder Zeichen einer Austrocknung sollte umgehend ärztliche Hilfe gesucht werden. Besonders nach Aufenthalt in betroffenen Regionen ist bei typischen Beschwerden zeitnah eine Abklärung sinnvoll. Bei akuter Gefahr oder schweren Symptomen kann 112 gewählt werden; für nicht lebensbedrohliche Beschwerden ist 116117 der ärztliche Bereitschaftsdienst.
Behandler für O’nyong-nyong-Fieber
3 insgesamtDr. Michael Latzke
Facharzt für Allgemeinmedizin
Dr. med. Rudolf Raßhofer
Facharzt für Infektiologie
Dr. Ostendorf
Facharzt für Innere Medizin
Praxen, die O’nyong-nyong-Fieber behandeln
30 insgesamtInfektiologie Ärzteforum Seestraße
Praxis an der Kulturbrauerei
Praxis Jessen & Kollegen
Dr. Michael Latzke
Arztpraxis Driesener Straße
Schwerpunktpraxis Mitte
Häufige Fragen
Wie wird das O’nyong-nyong-Fieber übertragen?
In der Regel erfolgt die Übertragung durch den Stich infizierter Mücken. Eine direkte Übertragung von Mensch zu Mensch ist nicht typisch.
Welche Beschwerden sind am häufigsten?
Häufig sind Fieber, starke Gelenkschmerzen und teils ein Hautausschlag. Manche Betroffene haben die Beschwerden nur wenige Tage, Gelenkschmerzen können aber länger dauern.
Welche Behandlung ist üblich?
Meist erfolgt eine symptomorientierte Therapie wie Schonung, ausreichende Flüssigkeit und fiebersenkende bzw. schmerzlindernde Medikamente nach ärztlicher Empfehlung. Spezifische Virostatika sind in der Regel nicht verfügbar.