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Osteochondrom

Osteochondrom (ICD-10 D16) ist ein häufig gutartiger Knochentumor, der meist als knöcherner Vorsprung ausgebildet ist. Typisch sind langsam wachsende, gelegentlich spürbare Schwellungen oder Schmerzen, die durch Druck auf umliegende Strukturen entstehen können. Manchmal werden Osteochondrome zufällig bei Röntgenaufnahmen entdeckt. Die Diagnose erfolgt in der Regel bildgebend, meist durch Röntgen, ergänzend bei Bedarf durch weitere Verfahren wie CT oder MRT. Die Behandlung reicht von Beobachtung mit Kontrollen bis zu einer operativen Entfernung, besonders bei Beschwerden, Größenzunahme oder Verdacht auf Komplikationen.

Wann sollten Sie zum Arzt?

Bei anhaltenden oder zunehmenden Schmerzen, spürbarem Wachstum, tastbarer Schwellung oder Beschwerden durch Druck (z. B. Kribbeln, Kraftverlust) sollte zeitnah eine ärztliche Abklärung erfolgen. Bei plötzlicher Verschlechterung, starken neurologischen Ausfällen oder Durchblutungsstörungen ist sofort medizinische Hilfe nötig; bei Notfällen 112, bei nicht akuten Problemen 116117.

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Häufige Fragen

Wie wird ein Osteochondrom festgestellt?

Meist erfolgt die Diagnose über eine Röntgenuntersuchung. Bei unklaren Befunden oder Beschwerden können zusätzliche Bildgebungsverfahren wie CT oder MRT sinnvoll sein.

Muss ein Osteochondrom immer operiert werden?

Nicht zwingend. Häufig wird beobachtet, wenn nur geringe oder keine Beschwerden bestehen. Eine Entfernung wird meist erwogen bei anhaltenden Schmerzen, Funktionsbeeinträchtigung oder Verdacht auf Komplikationen.

Welche Symptome können auftreten, wenn der Tumor drückt?

Je nach Lage können Schmerzen, Bewegungseinschränkungen sowie Missempfindungen wie Kribbeln oder Taubheit durch Druck auf Nerven entstehen.