Osteochondrom
Osteochondrom (ICD-10 D16) ist ein häufig gutartiger Knochentumor, der meist als knöcherner Vorsprung ausgebildet ist. Typisch sind langsam wachsende, gelegentlich spürbare Schwellungen oder Schmerzen, die durch Druck auf umliegende Strukturen entstehen können. Manchmal werden Osteochondrome zufällig bei Röntgenaufnahmen entdeckt. Die Diagnose erfolgt in der Regel bildgebend, meist durch Röntgen, ergänzend bei Bedarf durch weitere Verfahren wie CT oder MRT. Die Behandlung reicht von Beobachtung mit Kontrollen bis zu einer operativen Entfernung, besonders bei Beschwerden, Größenzunahme oder Verdacht auf Komplikationen.
Wann sollten Sie zum Arzt?
Bei anhaltenden oder zunehmenden Schmerzen, spürbarem Wachstum, tastbarer Schwellung oder Beschwerden durch Druck (z. B. Kribbeln, Kraftverlust) sollte zeitnah eine ärztliche Abklärung erfolgen. Bei plötzlicher Verschlechterung, starken neurologischen Ausfällen oder Durchblutungsstörungen ist sofort medizinische Hilfe nötig; bei Notfällen 112, bei nicht akuten Problemen 116117.
Behandler für Osteochondrom
51 insgesamtDr. Christian Sperling
Facharzt für Onkologie
Dr. Frank Alexander Jordan
Facharzt für Innere Medizin
Dr. med. Peter-Franz Spürk
Facharzt für Allgemeinmedizin
Dr. H. Klaproth;Dr. P. Zamani;K. Haas;Dr. M. Stricker
Facharzt für Hämatologie
Dr. Udo Hieber
Facharzt für Allgemeinmedizin
Dr. Oberniedermayer/Dr. Piotrowski
Facharzt für Hämatologie
Dr. Ute Braun
Facharzt für Hämatologie
Dr. Karl Hünermund;Dr. Lutz Stemler
Facharzt für Hämatologie
Dr. med. Wolfgang Weber
Facharzt für Innere Medizin
Dr. med Martin Teich/Ronny Maurer
Facharzt für Innere Medizin
Dr. med. Michael Wenke
Facharzt für Kinder- und Jugendmedizin
Dr. Mathias-Reinhard Hoiczyk
Facharzt für Hämatologie
Praxen, die Osteochondrom behandeln
251 insgesamtGemeinschaftspraxis Arkonaplatz
Eilers Lönnecker - Onkologie
Hämatologie Onkologie Berlin-Mitte, Dr. Christian Sperling
Praxis für Hämatologie, Onkologie, Palliativmedizin, Hämostaseologie
Hämostaseologicum
Praxis für Onkologie und Hämatologie
Häufige Fragen
Wie wird ein Osteochondrom festgestellt?
Meist erfolgt die Diagnose über eine Röntgenuntersuchung. Bei unklaren Befunden oder Beschwerden können zusätzliche Bildgebungsverfahren wie CT oder MRT sinnvoll sein.
Muss ein Osteochondrom immer operiert werden?
Nicht zwingend. Häufig wird beobachtet, wenn nur geringe oder keine Beschwerden bestehen. Eine Entfernung wird meist erwogen bei anhaltenden Schmerzen, Funktionsbeeinträchtigung oder Verdacht auf Komplikationen.
Welche Symptome können auftreten, wenn der Tumor drückt?
Je nach Lage können Schmerzen, Bewegungseinschränkungen sowie Missempfindungen wie Kribbeln oder Taubheit durch Druck auf Nerven entstehen.