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Otitis externa

Die Otitis externa bezeichnet eine Entzündung im äußeren Gehörgang, oft ausgelöst durch Feuchtigkeit, Verletzungen der Haut (z. B. durch Wattestäbchen) oder eine bakterielle Besiedelung. Typische Symptome sind Ohrenschmerzen, die sich beim Ziehen am Ohr oder Druck auf den Bereich vor dem Ohr verstärken, außerdem Juckreiz, Rötung, Schwellung und gelegentlich Sekret oder Hörminderung. Die Diagnose erfolgt meist durch eine ärztliche Ohruntersuchung (Otoskopie) mit Blick in den Gehörgang. Üblich ist eine lokale Behandlung mit Ohrentropfen; bei stärkeren Verläufen kann eine Reinigung des Gehörgangs und in Einzelfällen auch eine systemische Therapie erforderlich sein.

Wann sollten Sie zum Arzt?

Bei starken oder zunehmenden Schmerzen, deutlicher Schwellung, Fieber, eitriger Absonderung oder deutlicher Hörminderung sollte zeitnah ärztliche Abklärung erfolgen. Bei Verdacht auf eine Ausbreitung der Entzündung (z. B. starke Ohr-/Gesichtsschmerzen, Kreislaufprobleme) oder bei immungeschwächten Personen ist eine schnelle Vorstellung wichtig. Bei akuten schweren Beschwerden: 112, bei nicht lebensbedrohlichen Notfällen außerhalb der Sprechzeiten: 116117.

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Häufige Fragen

Wie entsteht eine Otitis externa häufig?

Oft begünstigen Feuchtigkeit im Ohr, kleine Verletzungen der Haut oder falsche Pflege (z. B. Wattestäbchen) die Entzündung.

Welche Behandlung ist typischerweise erforderlich?

In der Regel werden entzündungshemmende bzw. antibakterielle Ohrentropfen eingesetzt und der Gehörgang bei Bedarf vorsichtig gereinigt.

Kann die Otitis externa von selbst abheilen?

Leichte Verläufe können sich manchmal bessern, bei starken oder anhaltenden Beschwerden sollte jedoch ärztlich behandelt werden, um Komplikationen zu vermeiden.