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Panikstörung

Bei einer Panikstörung treten wiederholt Panikattacken auf, die häufig ohne klaren Auslöser beginnen. Typisch sind plötzlich einsetzende starke Angst oder das Gefühl, die Kontrolle zu verlieren, begleitet von körperlichen Symptomen wie Herzrasen, Zittern, Atemnot, Schwindel, Brustschmerzen, Übelkeit oder Kribbeln. Häufig entwickelt sich zusätzlich eine anhaltende Erwartungsangst sowie Vermeidungsverhalten (z. B. Orte oder Situationen werden gemieden). Die Diagnose wird durch ein ärztliches Gespräch und das Ausschließen anderer Ursachen gestellt. Üblicherweise kommen Psychotherapie (v. a. kognitive Verhaltenstherapie) und bei Bedarf Medikamente wie bestimmte Antidepressiva sowie manchmal ergänzende kurzfristige Strategien zum Einsatz.

Wann sollten Sie zum Arzt?

Bei wiederkehrenden Panikattacken, deutlicher Angst vor weiteren Attacken oder spürbarer Einschränkung des Alltags sollte ärztliche Abklärung erfolgen. Bei starken, neuartigen oder lebensbedrohlich wirkenden Beschwerden (z. B. Brustschmerz, schwere Atemnot, Ohnmacht) ist umgehend der Notruf 112 zu wählen; bei dringendem, aber nicht akuten Bedarf kann 116117 genutzt werden.

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Häufige Fragen

Woran erkennt man eine Panikstörung?

Typisch sind wiederkehrende, unerwartete Panikattacken und anhaltende Angst vor weiteren Attacken. Gleichzeitig sollten körperliche Ursachen ärztlich ausgeschlossen werden.

Welche Behandlungsmöglichkeiten gibt es?

Häufig hilft Psychotherapie, besonders kognitive Verhaltenstherapie. Bei Bedarf können zusätzlich Medikamente eingesetzt werden, abgestimmt durch eine ärztliche Behandlung.

Sind Panikattacken gefährlich?

Panikattacken sind meist nicht lebensgefährlich, können aber sich sehr bedrohlich anfühlen. Bei neuen oder stark atypischen Symptomen sollte dennoch sofort medizinisch abgeklärt werden.