Panikstörung
Bei einer Panikstörung treten wiederholt Panikattacken auf, die häufig ohne klaren Auslöser beginnen. Typisch sind plötzlich einsetzende starke Angst oder das Gefühl, die Kontrolle zu verlieren, begleitet von körperlichen Symptomen wie Herzrasen, Zittern, Atemnot, Schwindel, Brustschmerzen, Übelkeit oder Kribbeln. Häufig entwickelt sich zusätzlich eine anhaltende Erwartungsangst sowie Vermeidungsverhalten (z. B. Orte oder Situationen werden gemieden). Die Diagnose wird durch ein ärztliches Gespräch und das Ausschließen anderer Ursachen gestellt. Üblicherweise kommen Psychotherapie (v. a. kognitive Verhaltenstherapie) und bei Bedarf Medikamente wie bestimmte Antidepressiva sowie manchmal ergänzende kurzfristige Strategien zum Einsatz.
Wann sollten Sie zum Arzt?
Bei wiederkehrenden Panikattacken, deutlicher Angst vor weiteren Attacken oder spürbarer Einschränkung des Alltags sollte ärztliche Abklärung erfolgen. Bei starken, neuartigen oder lebensbedrohlich wirkenden Beschwerden (z. B. Brustschmerz, schwere Atemnot, Ohnmacht) ist umgehend der Notruf 112 zu wählen; bei dringendem, aber nicht akuten Bedarf kann 116117 genutzt werden.
Behandler für Panikstörung
440 insgesamtDr. Altmann
Facharzt für Neurologie
Dr. med. Elke Schumacher
Facharzt für Kinder- und Jugendpsychiatrie
Dr. med. Nadja Kassim
Facharzt für Psychiatrie
Dr. med. Kathrin Görmer
Facharzt für Neurologie
Dr. Joachim Schaal - Ines Neuschulz
Facharzt für Psychiatrie
Dr. Mungee
Facharzt für Psychiatrie
Dr. med. Roland Distl
Facharzt für Psychiatrie
Dr. Scherf
Facharzt für Behavior
Dr. med. Kühn
Facharzt für Psychiatrie & Psychotherapie
Dr. med. Katrin Miltkau
Facharzt für Psychiatrie
Dipl. Psych. Birgit Mende
Facharzt für Psychiatrie
Dr. Jaber
Facharzt für Akupunktur
Praxen, die Panikstörung behandeln
1.599 insgesamtÄrzte Zentrum Köpenick
Psychiatrische Institutsambulanz
Medizinisches Versorgungszentrum am Alexianer St. Joseph-Krankenhaus Berlin-Weißensee
MVZ psychische Gesundheit
Panomarana Klinik
Praxis für Kinder- und Jugendlichenpsychotherapie
Häufige Fragen
Woran erkennt man eine Panikstörung?
Typisch sind wiederkehrende, unerwartete Panikattacken und anhaltende Angst vor weiteren Attacken. Gleichzeitig sollten körperliche Ursachen ärztlich ausgeschlossen werden.
Welche Behandlungsmöglichkeiten gibt es?
Häufig hilft Psychotherapie, besonders kognitive Verhaltenstherapie. Bei Bedarf können zusätzlich Medikamente eingesetzt werden, abgestimmt durch eine ärztliche Behandlung.
Sind Panikattacken gefährlich?
Panikattacken sind meist nicht lebensgefährlich, können aber sich sehr bedrohlich anfühlen. Bei neuen oder stark atypischen Symptomen sollte dennoch sofort medizinisch abgeklärt werden.