behandlerfinden
Alle Erkrankungen

Parainfluenza

Parainfluenza bezeichnet Infektionen durch Parainfluenza-Viren, die vor allem die oberen und unteren Atemwege betreffen können. Typisch sind Erkältungssymptome wie Schnupfen, Halsschmerzen und Husten; je nach Ausprägung kann auch ein bellender Husten und im Verlauf Atemnot auftreten. Bei Kindern kann es häufiger zu einem Pseudokrupp-ähnlichen Verlauf kommen. Die Diagnose erfolgt in der Regel anhand von Krankheitsbild und Verlauf; je nach Situation können Tests auf Viren oder andere Ursachen erwogen werden. Die Behandlung ist meist symptomorientiert, z. B. Flüssigkeitszufuhr, Fiebersenkung und bei Bedarf Therapien zur Schleimlösung oder zur Linderung von Atemwegsverengungen; Antibiotika sind nur bei bakteriellen Mitinfektionen erforderlich.

Wann sollten Sie zum Arzt?

Ärztliche Abklärung ist sinnvoll, wenn hohes Fieber über mehrere Tage anhält, die Beschwerden deutlich zunehmen oder bei Kindern Zeichen für Atemnot auftreten. Unbedingt sofortige Hilfe holen, wenn starke Luftnot, bläuliche Lippen, sehr schnelle Atmung, Teilnahmslosigkeit oder Austrocknungszeichen vorliegen. Bei Notfall kann 112 angerufen werden; bei dringenden, aber nicht lebensbedrohlichen Anliegen ist 116117 der richtige Kontakt.

Behandler für Parainfluenza

590 insgesamt
Alle 590 Behandler anzeigen

Praxen, die Parainfluenza behandeln

1.587 insgesamt
Alle 1.587 Praxen anzeigen

Häufige Fragen

Wie lange dauert Parainfluenza typischerweise?

Der Verlauf ist meist selbstlimitierend und dauert häufig etwa einige Tage bis eine Woche. Bei ausgeprägtem Husten kann die Erholung etwas länger dauern.

Woran erkennt man, ob es nur eine Erkältung oder eine stärkere Atemwegsinfektion ist?

Hinweise auf eine stärkere Erkrankung sind zunehmende Atemnot, deutliche Verschlechterung, anhaltend hohes Fieber oder starke Beschwerden trotz Schonung. Dann sollte zeitnah ärztlich beurteilt werden.

Gibt es eine gezielte Behandlung gegen das Virus?

Meist steht eine symptomatische Behandlung im Vordergrund, da es in der Regel keine spezifische antivirale Standardtherapie für Parainfluenza gibt. Spezifische Maßnahmen hängen vom Schweregrad und Begleitproblemen ab.