Parainfluenza
Parainfluenza bezeichnet Infektionen durch Parainfluenza-Viren, die vor allem die oberen und unteren Atemwege betreffen können. Typisch sind Erkältungssymptome wie Schnupfen, Halsschmerzen und Husten; je nach Ausprägung kann auch ein bellender Husten und im Verlauf Atemnot auftreten. Bei Kindern kann es häufiger zu einem Pseudokrupp-ähnlichen Verlauf kommen. Die Diagnose erfolgt in der Regel anhand von Krankheitsbild und Verlauf; je nach Situation können Tests auf Viren oder andere Ursachen erwogen werden. Die Behandlung ist meist symptomorientiert, z. B. Flüssigkeitszufuhr, Fiebersenkung und bei Bedarf Therapien zur Schleimlösung oder zur Linderung von Atemwegsverengungen; Antibiotika sind nur bei bakteriellen Mitinfektionen erforderlich.
Wann sollten Sie zum Arzt?
Ärztliche Abklärung ist sinnvoll, wenn hohes Fieber über mehrere Tage anhält, die Beschwerden deutlich zunehmen oder bei Kindern Zeichen für Atemnot auftreten. Unbedingt sofortige Hilfe holen, wenn starke Luftnot, bläuliche Lippen, sehr schnelle Atmung, Teilnahmslosigkeit oder Austrocknungszeichen vorliegen. Bei Notfall kann 112 angerufen werden; bei dringenden, aber nicht lebensbedrohlichen Anliegen ist 116117 der richtige Kontakt.
Behandler für Parainfluenza
590 insgesamtDr. Helma Hesse
Facharzt für Allgemeinmedizin
Dr. med. Matthias Urban
Facharzt für Pneumologie
Dr. med. Max Rebensburg
Facharzt für Allgemeinmedizin
Dr. med. Holger Kaiser
Facharzt für Kinder- und Jugendmedizin
Dr. med. Martin Germann
Facharzt für Pneumologie
Dr. med. Andreas Schaum
Facharzt für Allgemeinmedizin
Dr. Schäfer
Facharzt für Kardiologie
Dr. med. M. Kamaterou-Munker
Facharzt für Pneumologie
Dr. med. Claudia Frisch
Facharzt für Pneumologie
Dr. Dr. Bernd Kemmerich
Facharzt für Pneumologie
Dr. Christine Reitz-Niethmann
Facharzt für Pneumologie
Dr. Claudia Liener-Strasser
Facharzt für Pneumologie
Praxen, die Parainfluenza behandeln
1.587 insgesamtPneumologie am Mexikoplatz
Lungenarztpraxis Dr. Wiemer
Dr. Helma Hesse
Lungenpraxis Köpenick
Hausarztpraxis Berlin
Kinderarztpraxis Ketteler / Dröscher
Häufige Fragen
Wie lange dauert Parainfluenza typischerweise?
Der Verlauf ist meist selbstlimitierend und dauert häufig etwa einige Tage bis eine Woche. Bei ausgeprägtem Husten kann die Erholung etwas länger dauern.
Woran erkennt man, ob es nur eine Erkältung oder eine stärkere Atemwegsinfektion ist?
Hinweise auf eine stärkere Erkrankung sind zunehmende Atemnot, deutliche Verschlechterung, anhaltend hohes Fieber oder starke Beschwerden trotz Schonung. Dann sollte zeitnah ärztlich beurteilt werden.
Gibt es eine gezielte Behandlung gegen das Virus?
Meist steht eine symptomatische Behandlung im Vordergrund, da es in der Regel keine spezifische antivirale Standardtherapie für Parainfluenza gibt. Spezifische Maßnahmen hängen vom Schweregrad und Begleitproblemen ab.