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Pfeiffer-Drüsenfieber

Pfeiffer-Drüsenfieber (häufig auch Mononukleose genannt) ist eine meist durch das Epstein-Barr-Virus (EBV) verursachte Infektion. Typische Symptome sind anhaltendes Fieber, starke Abgeschlagenheit, Halsschmerzen und geschwollene Lymphknoten, gelegentlich auch vergrößerte Milz und Leber sowie ein fleckiger Hautausschlag. Die Diagnose erfolgt in der Regel über die Krankengeschichte, die körperliche Untersuchung und Blutuntersuchungen zum Nachweis von Entzündungszeichen sowie spezifischen EBV-Antikörpern bzw. -Parametern. Eine ursächliche antivirale Standardtherapie ist in vielen Fällen nicht erforderlich; häufig wird symptomatisch behandelt, etwa mit Schonung, ausreichender Flüssigkeit und schmerzlindernden/ fiebersenkenden Mitteln. Antibiotika werden nur bei zusätzlicher bakterieller Infektion eingesetzt; bei bestimmten Konstellationen kann Amoxicillin zu einem Ausschlag führen.

Häufige Symptome:

Wann sollten Sie zum Arzt?

Ärztliche Abklärung ist dringend sinnvoll bei starken Schluckbeschwerden, Atemnot, anhaltend hohem Fieber, zunehmender Schwäche oder wenn die Beschwerden nach einigen Tagen nicht besser werden. Bei starken Oberbauchschmerzen, besonders links (Hinweis auf mögliche Milzvergrößerung), oder Zeichen einer schweren Verschlechterung sollte sofort medizinische Hilfe eingeholt werden. In Notfällen sind 112 zu wählen; bei dringenden, aber nicht lebensbedrohlichen Fragen kann 116117 kontaktiert werden.

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Praxen, die Pfeiffer-Drüsenfieber behandeln

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Häufige Fragen

Wie lange dauert Pfeiffer-Drüsenfieber meist?

Die akute Phase dauert häufig mehrere Tage bis wenige Wochen. Müdigkeit kann jedoch länger anhalten; der Verlauf ist individuell.

Ist Pfeiffer-Drüsenfieber ansteckend?

Ja, die Infektion kann übertragen werden, vor allem über Speichel. Abhängig vom Verlauf kann die Virusausscheidung zeitlich variieren.

Warum ist bei Pfeiffer-Drüsenfieber besondere Vorsicht bei Sport wichtig?

Möglich ist eine vergrößerte Milz, die bei Stößen oder intensiver Belastung gefährdet sein kann. Die Rückkehr zu körperlicher Aktivität sollte ärztlich abgestimmt werden.