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Pneumothorax

Ein Pneumothorax (ICD-10 J93) liegt vor, wenn Luft in den Pleuraspalt gelangt. Häufige Ursachen sind ein Einriss der Lungenoberfläche oder Verletzungen, seltener Erkrankungen der Lunge. Typisch sind plötzlich einseitige Brustschmerzen und Atemnot, manchmal auch ein pfeifendes Atemgefühl oder schneller Puls. Zur Diagnose dienen meist eine körperliche Untersuchung und bildgebende Verfahren wie eine Röntgenaufnahme oder CT. Je nach Größe und Ursache erfolgt die Behandlung häufig durch Beobachtung, das Entlasten der Luft über eine Nadel/Drainage oder eine Operation; bei Bedarf werden Schmerzmittel und Sauerstoff eingesetzt.

Häufige Symptome:

Wann sollten Sie zum Arzt?

Bei plötzlicher Atemnot oder starken, einseitigen Brustschmerzen sollte sofort medizinische Hilfe gesucht werden. In akuten Notfällen sind Rettungsdienst und Notruf 112 zu wählen. Wenn der Zustand nicht klar lebensbedrohlich ist, aber Beschwerden neu oder zunehmend sind, ist eine zeitnahe Abklärung über 116117 sinnvoll.

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Häufige Fragen

Welche Symptome sprechen am ehesten für einen Pneumothorax?

Häufig sind plötzlich einseitige Brustschmerzen und Atemnot. Je nach Ausmaß können auch schneller Puls oder zunehmende Belastungsintoleranz auftreten.

Muss ein Pneumothorax immer sofort behandelt werden?

Nicht jeder Pneumothorax ist gleich groß. Kleine Fälle können in bestimmten Situationen überwacht werden, größere oder symptomatische Formen benötigen meist eine Entlastung durch Nadel oder Drainage.

Wie kann einem Rückfall vorgebeugt werden?

Die Rückfallwahrscheinlichkeit hängt von der Ursache ab. Ärztliche Empfehlungen können je nach Situation Beobachtung, weitere Maßnahmen oder eine wiederholte Therapie umfassen.