behandlerfinden
Alle Erkrankungen

Rabson-Mendenhall-Syndrom

Das Rabson-Mendenhall-Syndrom zählt zu den seltenen genetischen Erkrankungen mit ausgeprägter Insulinresistenz (Stoffwechselstörung bei der Insulin nicht wie erwartet wirkt). Dadurch kann es zu erhöhten Blutzuckerwerten kommen, oft verbunden mit Verzögerungen in Wachstum und Entwicklung sowie Magen-Darm-Beschwerden. Typisch können unter anderem Wachstumsstörungen, ungewöhnlich starker Durst, häufiges Wasserlassen, Hautveränderungen und Zahnanomalien sein. Die Diagnose erfolgt in der Regel durch die Bewertung von Symptomen und Laborwerten sowie durch genetische bzw. spezialisierte Untersuchungen. Die Behandlung zielt meist auf die Kontrolle des Stoffwechsels, eine Ernährungstherapie und eine symptomorientierte Betreuung; die genaue Strategie hängt vom Einzelfall ab.

Wann sollten Sie zum Arzt?

Bei deutlichen Zeichen einer Stoffwechselentgleisung wie anhaltendem starken Durst, häufigem Wasserlassen, deutlicher Müdigkeit oder anhaltendem Erbrechen sollte zeitnah ärztliche Hilfe gesucht werden. Bei schweren Symptomen, Bewusstseinsstörungen oder Verdacht auf einen lebensbedrohlichen Zustand ist sofort der Notruf 112 zu wählen. Wenn keine akute Notfallsituation vorliegt, kann auch der ärztliche Bereitschaftsdienst 116117 kontaktiert werden.

Behandler für Rabson-Mendenhall-Syndrom

135 insgesamt
Alle 135 Behandler anzeigen

Praxen, die Rabson-Mendenhall-Syndrom behandeln

388 insgesamt
Alle 388 Praxen anzeigen

Häufige Fragen

Wie wird das Rabson-Mendenhall-Syndrom festgestellt?

Ärztinnen und Ärzte prüfen Blutzucker- und Stoffwechselwerte sowie typische Symptome. Häufig sind ergänzend genetische Untersuchungen zur Bestätigung sinnvoll.

Welche Beschwerden sind am häufigsten?

Häufig zeigen sich Wachstums- und Entwicklungsprobleme sowie Zeichen des gestörten Zuckerstoffwechsels. Je nach Person können zusätzlich Magen-Darm-Beschwerden und Haut- oder Zahnanomalien auftreten.

Gibt es eine Heilung und wie erfolgt die Behandlung?

Eine Heilung im engeren Sinn ist in der Regel nicht möglich, die Behandlung ist meist symptom- und stoffwechselorientiert. Dazu gehören je nach Situation Ernährungsmaßnahmen und die engmaschige Betreuung durch spezialisierte Teams.