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Reed-Syndrom

Das Reed-Syndrom ist eine seltene, wahrscheinlich genetisch bedingte Erkrankung. Je nach Ausprägung können Hautveränderungen sowie weitere Beschwerden in verschiedenen Körperregionen auftreten. Typisch sind chronische oder wiederkehrende Symptome, die sich langsam entwickeln können. Die Diagnose erfolgt in der Regel durch Anamnese und körperliche Untersuchung, ergänzt durch gezielte Labor- und ggf. bildgebende Untersuchungen; bei Bedarf können genetische Tests zur Sicherung beitragen. Eine „einheitliche“ Heilbehandlung gibt es oft nicht, stattdessen werden die Beschwerden symptomatisch und je nach betroffenem Organsystem behandelt, häufig in Zusammenarbeit mehrerer Fachrichtungen.

Wann sollten Sie zum Arzt?

Bei neuen oder rasch zunehmenden Beschwerden, starken Schmerzen, auffälligen Hautveränderungen mit Zeichen einer Entzündung oder Allgemeinsymptomen sollte zeitnah ärztliche Abklärung erfolgen. Bei akuter Atemnot, Kreislaufproblemen oder schweren neurologischen Ausfällen ist sofort der Notruf 112 zu wählen. Für dringende, aber nicht lebensbedrohliche Fragen ist auch der ärztliche Bereitschaftsdienst 116117 sinnvoll.

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Häufige Fragen

Woran lässt sich das Reed-Syndrom erkennen?

Die Erkennung erfolgt meist über eine Kombination aus Anamnese, körperlicher Untersuchung und ergänzenden Untersuchungen. In einzelnen Fällen kann ein genetischer Test zur Bestätigung beitragen.

Wie wird das Reed-Syndrom behandelt?

Die Behandlung ist meist symptomorientiert und richtet sich nach den betroffenen Beschwerden und Organen. Ein festes Standardschema kann je nach Ausprägung variieren.

Ist das Reed-Syndrom vererbbar?

Das Reed-Syndrom gilt als erblich bedingt. Ob und wie stark Angehörige betroffen sein können, sollte ärztlich bzw. genetisch abgeklärt werden.