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Rhinitis

Rhinitis bezeichnet eine Entzündung der Nasenschleimhaut und kann verschiedene Ursachen haben, zum Beispiel eine Erkältung, Allergien oder Reizstoffe wie Rauch, Duftstoffe oder trockene Luft. Häufige Symptome sind verstopfte Nase, wässriger oder zäher Nasenausfluss, Niesen sowie Juckreiz in Nase und Augen. Je nach Auslöser können auch Tränen, Husten oder Kopfdruck auftreten. Die Diagnose erfolgt meist durch Anamnese und klinische Untersuchung; bei Verdacht auf Allergien können Allergietests sinnvoll sein. Die Behandlung richtet sich nach der Ursache und umfasst häufig Schonung der Auslöser, ausreichende Flüssigkeitszufuhr, abschwellende Maßnahmen nur kurzzeitig sowie ggf. Antihistaminika oder kortisonhaltige Nasensprays.

Wann sollten Sie zum Arzt?

Ein Arztbesuch ist sinnvoll, wenn die Beschwerden länger anhalten, stark sind oder wiederkehrend auftreten, insbesondere bei Verdacht auf Allergie. Bei Atemnot, starkem Krankheitsgefühl, hohem Fieber oder starken Schmerzen im Gesicht sowie bei rascher Verschlechterung sollte umgehend medizinische Hilfe eingeholt werden: in Notfällen 112, sonst 116117.

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Häufige Fragen

Woran erkennt man, ob die Rhinitis allergisch ist?

Hinweise können wiederkehrende Beschwerden zu bestimmten Zeiten oder bei Kontakt mit Auslösern sowie Juckreiz in Nase/Augen sein. Eine ärztliche Abklärung mit Allergietests kann Klarheit schaffen.

Wie lange dürfen abschwellende Nasensprays verwendet werden?

Abschwellende Mittel sollten in der Regel nur kurzfristig angewendet werden, da sonst ein Gewöhnungs- bzw. Abhängigkeitseffekt mit verstärkter Verstopfung auftreten kann. Angaben zur Dauer sind der Packungsbeilage zu entnehmen.

Kann eine Rhinitis von selbst wieder verschwinden?

Bei viraler Erkältungsrhinitis klingen Beschwerden häufig innerhalb einiger Tage bis zu etwa einer Woche ab. Bei anhaltenden oder zunehmenden Symptomen sollte die Ursache ärztlich überprüft werden.