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Schock

Schock (ICD-10 R57) beschreibt ein Zustandsbild, bei dem der Kreislauf den Bedarf des Körpers nicht mehr deckt. Dadurch kann es zu einer Sauerstoffunterversorgung der Organe kommen. Typische Anzeichen sind kalte, feuchte Haut, schneller Herzschlag, niedriger Blutdruck, ungewöhnliche Müdigkeit oder Verwirrtheit sowie Atemnot. Häufig liegen Ursachen wie schwere Infektionen, Blutverlust, starke allergische Reaktionen oder Herzprobleme zugrunde. Die Diagnose erfolgt meist im Notfall durch Vitalzeichen, Blutdruck, Laborwerte und Untersuchung der Ursache. Die Behandlung richtet sich nach dem Schocktyp und umfasst meist Sauerstoff, Flüssigkeits- oder ggf. Kreislaufunterstützung mit Medikamenten sowie eine gezielte Therapie der Auslöser.

Wann sollten Sie zum Arzt?

Bei Verdacht auf Schock, besonders mit Atemnot, starker Schwäche, Verwirrtheit, blasser oder kalter Haut oder anhaltend niedrigem Blutdruck, sollte umgehend medizinische Hilfe geholt werden. In akuten Notfällen ist der Rettungsdienst unter 112 zu verständigen; bei weniger dringenden Unsicherheiten kann auch 116117 kontaktiert werden.

Behandler für Schock

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Praxen, die Schock behandeln

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Häufige Fragen

Woran wird ein Schock im Alltag typischerweise erkannt?

Häufig fallen kalte, blasse Haut, schneller Puls, niedriger Blutdruck, starke Benommenheit und Atemnot auf. Ein professionelles Abklären ist notwendig, da die Ursache entscheidend ist.

Ist Schock immer sofort lebensbedrohlich?

Schock ist grundsätzlich ein potenziell lebensbedrohlicher Zustand, weil Organe nicht ausreichend versorgt werden. Eine schnelle Behandlung verbessert die Chancen deutlich.

Welche Ursachen können hinter Schock stecken?

Mögliche Auslöser sind schwere Infektionen, Blutverlust, Herzprobleme oder starke allergische Reaktionen. Die Behandlung orientiert sich an der jeweiligen Ursache.