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Schweineinfluenza

Schweineinfluenza bezeichnet eine Influenza-Infektion mit einem für Schweine typischen Influenzavirus, das in seltenen Fällen auch Menschen betreffen kann. Die Erkrankung verläuft häufig wie eine normale Grippe und beginnt meist plötzlich mit Fieber, Kopf- und Gliederschmerzen sowie Husten. Häufig kommen Halsschmerzen, Schnupfen und Müdigkeit hinzu. Zur Diagnose werden in der Regel Anamnese, körperliche Untersuchung und ein Abstrich (z. B. für einen Influenza-Nachweis) genutzt. Die Behandlung erfolgt je nach Schwere meist symptomatisch (z. B. Fiebersenkung, Flüssigkeitszufuhr); in bestimmten Situationen können antivirale Medikamente erwogen werden, besonders bei Risikopersonen oder schwerem Verlauf.

Wann sollten Sie zum Arzt?

Bei Atemnot, anhaltend hohem Fieber, starken Brustschmerzen, Verwirrtheit oder rascher Verschlechterung sollte sofort ärztliche Hilfe gesucht werden. Bei schweren Vorerkrankungen, Schwangerschaft, Kleinkindern oder deutlich geschwächten Personen ist eine zeitnahe Abklärung sinnvoll. In Notfällen ist der Rettungsdienst unter 112 zu wählen; bei dringenden Fragen ohne Lebensgefahr ist 116117 erreichbar.

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Häufige Fragen

Wie wird Schweineinfluenza festgestellt?

Üblicherweise erfolgt die Diagnose durch eine ärztliche Beurteilung und einen Rachen-/Nasenabstrich zum Nachweis von Influenzaviren.

Wie wird die Schweineinfluenza behandelt?

Meist wird die Krankheit symptomatisch behandelt, etwa mit Fiebersenkung und ausreichend Flüssigkeit. Antivirale Medikamente können je nach Risiko und Schwere des Verlaufs erwogen werden.

Wie lange dauert die Erkrankung typischerweise?

Der Verlauf ist oft ähnlich wie bei saisonaler Grippe: Fieber und akute Beschwerden bessern sich meist innerhalb weniger Tage, der Husten kann länger anhalten.