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Sehnenscheidenentzündung

Bei einer Sehnenscheidenentzündung ist die Sehnenscheide gereizt oder entzündet, meist durch Überlastung, wiederholte Bewegungen oder eine zugrunde liegende Erkrankung. Typische Symptome sind bewegungsabhängige Schmerzen, gelegentlich Schwellung und Rötung sowie ein spürbares Reiben oder „Schnappen“ der betroffenen Sehne. Die Diagnose erfolgt meist durch Anamnese und körperliche Untersuchung; bildgebende Verfahren wie Ultraschall oder Röntgen werden bei Bedarf eingesetzt, um andere Ursachen auszuschließen. Üblich sind Schonung bzw. Anpassung der Belastung, Kühlung und schmerz- bzw. entzündungshemmende Maßnahmen; Physiotherapie oder eine Schiene können unterstützen. In manchen Fällen wird eine gezielte medikamentöse Therapie oder weitere Abklärung veranlasst, insbesondere bei anhaltenden Beschwerden.

Wann sollten Sie zum Arzt?

Ärztliche Abklärung ist sinnvoll, wenn die Beschwerden deutlich zunehmen, länger als einige Tage anhalten oder die Beweglichkeit spürbar eingeschränkt ist. Sofortige Notfallhilfe (112) ist erforderlich bei starken, schnell zunehmenden Schmerzen, ausgeprägter Rötung/Überwärmung mit Fieber oder bei Durchblutungs- bzw. Gefühlsstörungen; bei dringenden, aber nicht lebensbedrohlichen Beschwerden kann 116117 kontaktiert werden.

Behandler für Sehnenscheidenentzündung

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Praxen, die Sehnenscheidenentzündung behandeln

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Häufige Fragen

Wie entsteht eine Sehnenscheidenentzündung häufig?

Oft liegt eine Überlastung oder wiederholte Belastung zugrunde, beispielsweise durch bestimmte Tätigkeiten oder Sport. Seltener kommen entzündliche Grunderkrankungen oder Verletzungen als Auslöser infrage.

Welche Behandlung hilft typischerweise am Anfang?

In der Regel werden Belastung reduziert, die Region gekühlt und schmerzlindernde bzw. entzündungshemmende Maßnahmen eingesetzt. Zusätzlich kann eine Schiene oder Physiotherapie die Heilung unterstützen.

Wann sollte eine weitere Abklärung erfolgen?

Wenn die Symptome trotz Schonung nicht besser werden oder wiederholt auftreten, sollte eine ärztliche Untersuchung erfolgen. Bildgebung kann helfen, andere Ursachen wie Sehnen- oder Gelenkprobleme auszuschließen.